36 Bundesliga-Klubs haben abgestimmtAntrag für DFL-Investor gescheitert

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Geschäftsführer von Borussia Dortmund und DFL-Aufsichtsratsvorsitzender, Oliver Leki (r), Finanzvorstand vom SC Freiburg und einer der beiden Geschäftsführer der DFL GmbH, und Jan-Christian Dreesen (2.v.l.) sind auf dem Weg in die DFL-Mitgliederversammlung am Frankfurter Flughafen.

Geschäftsführer von Borussia Dortmund und DFL-Aufsichtsratsvorsitzender, Oliver Leki (r), Finanzvorstand vom SC Freiburg und einer der beiden Geschäftsführer der DFL GmbH, und Jan-Christian Dreesen (2.v.l.) sind auf dem Weg in die DFL-Mitgliederversammlung am Frankfurter Flughafen.

Der Antrag über einen Inverstoreneinstieg bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ist nach KStA-Informationen gescheitert.

Die 36 Profiklubs der Deutschen Fußball-Liga (DFL) haben sich auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch im Hotel Sheraton am Frankfurter Flughafen vorerst dagegen entschieden, einen Investor ins Boot zu holen.

Der Antrag des DFL-Präsidiums, einem Private-Equity-Unternehmen über 20 Jahre 12,5 Prozent der Erlöse aus dem Verkauf der Medienrechte zu überlassen und dafür rund zwei Milliarden Euro zu erlösen, erhielt nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeiger nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit.

In der Nacht und am Vormittag hatte es zahlreiche Hintergrundgespräche gegeben, in denen das Präsidium der DFL seinen Antrag anpasste. Der FC St. Pauli hatte zuvor den Antrag gestellt, die Entscheidung auszusetzen, um weitere Fragen zu klären und das Anforderungsprofil an einen Partner zu schärfen. Daher begann die für 11.30 Uhr angesetzte Versammlung mit 45 Minuten Verspätung. Im Verlauf der Zusammenkunft zog der FC St. Pauli angesichts des veränderten Antrags aus dem DFL-Präsidium seinen Antrag zurück. Doch auch der modifizierte Vorschlag fand nicht die nötige Mehrheit: 20 Vereine stimmten mit Ja, elf dagegen. Fünf enthielten sich.

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