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Djokovic scheitert in ParisTitelchancen für Zverev steigen nach Fünfsatz-Krimi

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Novak Djokovic musste in seinem Drittrundenmatch bei den French Open hart kämpfen.

Novak Djokovic musste in seinem Drittrundenmatch bei den French Open hart kämpfen.

Nächster Favoritenschock: Djokovic scheitert bei den French Open. Das erhöht die Titelchancen für Alexander Zverev.

Nach dem vorzeitigen Turnier-Ende für Topfavorit Jannik Sinner ist auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic bei den French Open ausgeschieden. Der 39 Jahre alte Serbe unterlag in der dritten Runde dem Brasilianer João Fonseca (19) trotz eines 2:0-Satzvorsprungs mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7 und 5:7. Die unerwartete Niederlage für den dreifachen Champion des Turniers stand nach 4:53 Stunden fest.

Dieses Ergebnis verbessert die Titelperspektiven für Alexander Zverev. Der Tennisprofi aus Hamburg ist nach dem Scheitern der übrigen Favoriten der letzte verbliebene Teilnehmer aus den Top-Fünf der Weltrangliste. Am Abend trifft er im Kampf um den Achtelfinaleinzug auf den Franzosen Quentin Halys.

Djokovic erlebt frühestes Ausscheiden seit 17 Jahren

Die Niederlage bedeutet für Djokovic eine Vertagung seiner Ambitionen auf den 25. Grand-Slam-Titel. Ein Ausscheiden bereits in der dritten Runde von Roland Garros hatte er zuletzt vor 17 Jahren hinnehmen müssen, damals gegen den deutschen Profi Philipp Kohlschreiber. Sein Kontrahent João Fonseca, die Nummer 30 der Welt, ist zudem der erste Teenager, dem ein Sieg über Djokovic bei einem Grand-Slam-Wettbewerb gelang.

Auf dem Court Philippe Chatrier agierte Djokovic während der ersten beiden Sätze souverän. Im weiteren Verlauf gewann Fonseca jedoch an Mut und brachte den Routinier zunehmend in Bewegung. Bei rund 30 Grad Celsius hatte Djokovic erkennbar Schwierigkeiten – mit den hohen Temperaturen, seinem Gegner und der eigenen körperlichen Verfassung. Nach intensiven Ballwechseln rang er sichtlich um Luft und musste sich mehrfach auf den Knien abstützen.

Djokovic hat mit der Hitze zu kämpfen.

Auseinandersetzung mit einem Kameramann

Nachdem er den vierten Satz abgegeben hatte, nahm Djokovic eine Auszeit in der Kabine. Im entscheidenden fünften Durchgang schaffte er zwar ein Break zur 3:1-Führung, konnte diesen Vorsprung bei eigenem Service aber nicht verteidigen. Schließlich gelang Fonseca der entscheidende Servicedurchbruch zum 6:5, woraufhin er das Match für sich entschied.

Schon nach dem Gewinn des zweiten Satzes zeigte sich Djokovic irritiert, weil ihm ein Kameramann seiner Ansicht nach zu nahe rückte. «Kannst du etwas dichter in mein Gesicht kommen?», fragte er diesen spöttisch und fügte hinzu: «Um Gottes willen, mach' ein bisschen Platz.» (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.