Nach dem Auftaktsieg gab es für die deutschen Volleyballerinnen die erste Niederlage. Gegen die Ukraine verloren sie im Tie-Break.
Aufholjagd nicht belohntDVV-Frauen unterliegen der Ukraine knapp im Tiebreak

Die deutschen Volleyballerinnen verloren trotz 21 Punkten von Emilia Weske (13) in der Nationenliga 2:3 gegen die Ukraine. (Archivbild)
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Für die deutschen Volleyballerinnen gab es im Rahmen der Nationenliga die erste Niederlage. Die von Bundestrainer Giulio Bregoli betreute Mannschaft musste sich im kanadischen Quebec der ukrainischen Auswahl knapp mit 2:3 (21:25, 28:30, 25:14, 25:19, 13:15) geschlagen geben. Zum Start in die neue Spielzeit hatte das Team am Vortag noch einen 3:1-Sieg gegen das kanadische Gastgeberteam gefeiert.
Im zweiten Satz ließ die deutsche Mannschaft nach einem klaren Vorsprung zwei Möglichkeiten zum Satzgewinn ungenutzt und lag infolgedessen mit 0:2 zurück. Obwohl das Team sich eindrucksvoll zum Spielstand von 2:2 zurückkämpfte, konnte sich Nationenliga-Neuling Ukraine im entscheidenden fünften Satz durchsetzen und feierte so den ersten Erfolg in diesem Wettbewerb.
Grozer und Weske als Top-Scorerinnen
Die erfolgreichsten Scorerinnen auf deutscher Seite waren Leana Grozer, die 22 Punkte erzielte, und Emilia Weske mit 21 Zählern. „Wenn wir den zweiten Satz gewonnen hätten, wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen“, kommentierte Weske nach dem Spiel.
Qualifikation für die Endrunde in China
An der Volleyball Nations League (VNL) nehmen die 18 besten Nationalmannschaften der Männer und Frauen teil. Im Anschluss an die Vorrunde, die zwölf Partien umfasst, folgt die K.-o.-Phase, für die sich die sieben besten Teams sowie China als Gastgeber der diesjährigen Endrunde qualifizieren. Die DVV-Frauen hatten im Vorjahr das Viertelfinale erreicht. Zum Ende der ersten Woche des Wettbewerbs trifft Deutschland noch auf Japan und die USA. (dpa/red)
Als Saisonhöhepunkt gilt jedoch die Europameisterschaft, die am 21. August beginnt. Für die deutschen Männer fängt die Nationenliga bereits nächste Woche an. (dpa/red)
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