Wegen heftiger Kritik von Piloten wie Max Verstappen zieht die Formel 1 Konsequenzen und nimmt kurzfristig Änderungen am Reglement vor.
Formel 1 reagiert schnellNach Fahrer-Kritik werden umstrittene Regeln angepasst

Nach heftiger Fahrer-Kritik plant der Weltverband Regeländerungen in der Formel 1. (Archivbild)
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Die Führung der Formel 1 hat auf die andauernde Auseinandersetzung um das neue Regelwerk reagiert und einige rasche Modifikationen beschlossen. Ein Großteil der Neuerungen soll laut Informationen der dpa bereits beim nächsten Rennen, dem Grand Prix von Miami Anfang Mai, umgesetzt werden.
Eine wesentliche Anpassung zielt darauf ab, dass die Fahrer im Verlauf einer Runde nicht mehr so stark darauf achten müssen, die Batterie für den elektrischen Motoranteil aufzuladen. Dieses Vorgehen beim Energiemanagement hatten diverse Piloten, allen voran Superstar Max Verstappen, an den ersten Rennwochenenden scharf beanstandet.
Mehr Sicherheit bei Starts und im Rennen
Gefährliche Momente in der jüngsten Zeit, bei denen Piloten mit voller Batterieladung und zusätzlichem Boost rasant auf langsamere Konkurrenten mit weniger elektrischer Energie auffuhren, haben zu einer Reaktion geführt. Es ist geplant, weitere Sicherheitsvorkehrungen für die Startphase und den Rennverlauf zu etablieren, um solche Auffahrunfälle künftig zu vermeiden.
Fahrer wie Verstappen und Weltmeister Lando Norris äußerten die Sorge, die Rennserie könnte ihren typischen Charakter einbüßen. Seit dem Start der Saison gilt eine neue Motoren-Spezifikation, bei der die elektrische Komponente eine bedeutendere Funktion hat. Dies hat zur Folge, dass die Piloten seltener ihre Fähigkeiten im Vollgas-Bereich demonstrieren können.
Piloten waren Teil der Beratungen
Die unerwartet lange Pause im Rennkalender, die durch die Absage der Wettkämpfe in Bahrain sowie Saudi-Arabien entstand, bot die passende Gelegenheit für Beratungen. In den zurückliegenden Wochen erörterten Abgesandte der Teams, der Motorenhersteller, des Weltverbands und der Inhaber der Rechte mögliche Nachbesserungen als Antwort auf die Kritik.
Weltverbandschef Mohammed Ben Sulayem betonte laut einer Mitteilung: „Mehr denn je standen die Fahrer im Mittelpunkt dieser Diskussionen, und ich möchte ihnen für ihren wertvollen Beitrag während des gesamten Prozesses danken“. Die finale Zustimmung des Motorsport-Weltrats steht jedoch noch aus, bevor die Modifikationen am Regelwerk wirksam werden können. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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