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Jetzt oder nie für ZverevTennis-Ikone McEnroe erhöht den Druck bei den French Open

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Tennis French Open

Alexander Zverev muss jetzt mit dem Druck umgehen.

Nach dem Aus der Konkurrenz ist Alexander Zverev der Favorit in Paris. Kann er dem enormen Erwartungsdruck standhalten?

Alexander Zverevs jüngste Äußerungen erinnern an die eines Bundesliga-Profis. Angesichts seiner neuen, unerwarteten Favoritenstellung bei den French Open erklärte der deutsche Tennisprofi, er konzentriere sich ausschließlich auf das jeweils nächste Match. Der 29-Jährige versucht zudem, sich von äußeren Einflüssen abzuschotten: „Mein Handy ist aus.“

Es bleibt jedoch fraglich, ob diese Aussage der Realität entspricht. Inwieweit es Zverev tatsächlich gelingt, den enormen Erwartungsdruck zu ignorieren, ist eine offene Frage.

Im Achtelfinale am Nachmittag (ab 15.30 Uhr/Eurosport) steht für Zverev gegen den niederländischen Außenseiter Jesper de Jong die nächste Etappe auf dem Weg zum erhofften ersten Grand-Slam-Sieg an. Nach Ansicht vieler Beobachter ist ein Erfolg für ihn nun zwingend erforderlich, um das Turnier von Roland Garros nicht mit dem Stigma eines großen Gescheiterten zu verlassen.

Hoher Erwartungsdruck laut Tennis-Legende McEnroe

Die Tennis-Ikone John McEnroe formulierte bei Eurosport den auf Zverev lastenden Zwang zum Erfolg unmissverständlich: „Wenn er es diesmal nicht gewinnt, weiß ich nicht, ob er überhaupt jemals einen gewinnen wird. Dementsprechend ist der Druck jetzt noch größer“.

Der Dritte der Weltrangliste verfügt laut dem ehemaligen Profi über das nötige Können. „Die entscheidende Frage ist, wie er mit dem Druck umgeht, der jetzt plötzlich auf ihm lastet“, so McEnroe. „Er galt lange als der beste Spieler, der noch nie ein Major gewonnen hat. Das hat sich in seinem Kopf festgesetzt.“

Einmalige Chance durch Ausfall der Konkurrenz

Die Konstellation ist für Zverev günstig: Das Feld ist nach dem Ausscheiden von Jannik Sinner, der Niederlage von Novak Djokovic in der dritten Runde und der verletzungsbedingten Absage von Carlos Alcaraz deutlich offener. Der aus Hamburg stammende Profi muss sich jedoch seiner eigenen Vergangenheit stellen, in der er in wichtigen Partien wiederholt Nerven zeigte. Zverev ist sich bewusst, dass alles andere als der Turniersieg von der Öffentlichkeit – und wohl auch von ihm selbst – als Scheitern gewertet würde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.