„Bis auf zwei Hundespaziergänge“Toni Kroos „verschanzt“ sich nach dem EM-Aus in Köln

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Deutschlands Toni Kroos verabschiedet sich von den Fans.

Toni Kroos hat seine Karriere nach dem deutschen EM-Aus gegen Spanien endgültig beendet. (Archivbild)

In seinem Podcast spricht Toni Kroos über das deutsche Aus gegen Spanien - und wie er nun seine Zeit verbringt.

Toni Kroos verbringt nach dem EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien einige Tage in Köln. In seinem Podcast „Einfach mal Luppen“, den Kroos gemeinsam mit seinem Bruder Felix führt, verriet der 34-Jährige, dass er aktuell in seinem Anwesen in Köln-Hahnwald untergekommen sei. 

„Ich bin in Köln – in unserem Deutschland-Domizil“, sagte Kroos. „Ich habe mich da jetzt bis auf zwei Hundespaziergänge und einen kleinen Einkauf, von dem ich gerade zurückgekommen bin, eigentlich seitdem verschanzt – so kann man das fast sagen.“

Toni Kroos: Bundestrainer Nagelsmann hat den EM-Kader gut zusammengestellt

Kroos hat außerdem Bundestrainer Julian Nagelsmann für dessen Arbeit rund um die Heim-Europameisterschaft gelobt. Bei der EM habe sich insbesondere auch nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen Spanien am vergangenen Freitag gezeigt, dass der Kader „eine Gruppe von guten Typen“ gewesen sei, „nicht nur von guten Fußballern“.

„Da kann sich auch jemand wie Julian bestätigt fühlen, wie er das zusammengestellt hat. Das sind Situationen, in denen man sich dann nochmal besser kennenlernt“, sagte Kroos über die Rückfahrt aus Stuttgart nach Herzogenaurach ins Teamquartier, wo man teilweise noch „bis 6.00 Uhr“ in Gruppen gesprochen habe.

Anders als bei den vorherigen Turnieren sei es Nagelsmann und seinem Team gelungen, eine Euphorie zu entfachen. „Ich hatte diesmal wirklich das Gefühl, dass 82 Millionen Leute den Traum hatten, diese Heim-EM zu gewinnen“, so Kroos. Das sei bei den WM-Turnieren 2018 in Russland und 2022 in Katar anders gewesen.

Generell sieht er das DFB-Team auf dem richtigen Weg. „Man ist vielleicht noch nicht so, dass man 90 Minuten lang die bessere Mannschaft ist. Das kann man gegen so einen Gegner auch nicht erwarten. Aber jeder hat alles auf dem Platz gelassen“, urteilte der 34-Jährige, für den das 1:2 nach Verlängerung das letzte Spiel seiner Karriere gewesen ist. Man habe jetzt wieder gespürt, dass „Wille plus Qualität besondere Dinge bringen“ kann. (oli/dpa)

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