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Ärger nach CL-AusVerein beklagt fehlerhafte Schiedsrichter-Entscheidungen

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Atlético Madrid - FC Barcelona

Hansi Flick und der FC Barcelona monieren die Schiedsrichter-Leistungen.

Wegen umstrittener Schiedsrichterentscheidungen hat der FC Barcelona nach dem Ausscheiden aus der Champions League erneut Protest bei der UEFA eingelegt.

Seine Beanstandung der Leistung der Unparteiischen hat der FC Barcelona zwei Tage nach der Eliminierung aus dem Viertelfinale der Champions League bekräftigt. Aus diesem Grund wurde bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) abermals ein Protest eingereicht, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet. In einer offiziellen Erklärung teilte der spanische Spitzenverein mit: „Der Verein ist der Ansicht, dass in beiden Spielen mehrere Schiedsrichterentscheidungen getroffen wurden, die nicht den Spielregeln entsprachen“.

Die Mannschaft von Ex-Nationalcoach Hansi Flick siegte am Dienstag zwar im Rückspiel gegen Atlético Madrid mit 2:1, schied jedoch aufgrund der 0:2-Heimniederlage aus dem Wettbewerb aus. Barça musste beide Begegnungen mit einem Spieler weniger beenden. Verteidiger Pau Cubarsi sah im ersten Aufeinandertreffen die Rote Karte, während Eric García im zweiten Spiel des Feldes verwiesen wurde. Überdies verwehrte man den Katalanen im Rückspiel ein potenzielles 3:1-Tor aufgrund einer Abseitsposition. Schon im Anschluss an das Hinspiel war eine erste Eingabe bei der UEFA erfolgt.

Katalanen kritisieren Serie von Fehlern

Laut der Mitteilung beanstandete der FC Barcelona „eine fehlerhafte Regelauslegung und ein unzureichendes Eingreifen des Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) in eindeutig wichtigen Situationen“. Ferner wurde ausgeführt, dass die Anhäufung dieser Fehlgriffe „direkte Auswirkungen auf den Spielverlauf und das Endergebnis“ nach sich gezogen und dem Club „erheblichen sportlichen und finanziellen Schaden“ bereitet habe.

Eine nachträgliche Änderung des Resultats wird von Barça mit dem Protest allerdings nicht bezweckt. Stattdessen sei es das Anliegen des Führenden der spanischen Liga, die Qualität der Unparteiischen künftig zu steigern. „Mit dieser Beschwerde bekräftigt der Verein seine bereits an die UEFA gerichteten Forderungen und bietet gleichzeitig seine Zusammenarbeit mit der Organisation an, um das Schiedsrichtersystem zu verbessern und eine strengere, fairere und transparentere Anwendung der Spielregeln zu gewährleisten“, ließ der Club verlauten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.