Argentinien gewinnt das erste WM-Vorbereitungsspiel gegen Honduras mit 2:0, auch ohne den geschonten Lionel Messi.
Argentinien siegt ohne Messi2:0 gegen Honduras – Ex-BVB-Profi Balerdi verpasst die WM

Titelverteidiger Argentinien ist einer der Mitfavoriten bei der WM in Mexiko, den USA und Kanada.
Copyright: Sam Craft/AP/dpa
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In College Station, Texas, konnte der amtierende Fußball-Weltmeister Argentinien einen Erfolg verbuchen. Die „Albiceleste“ siegte im Kyle Field Stadium mit 2:0 (1:0) im ersten WM-Vorbereitungsspiel gegen Honduras, ein Team, das die WM-Qualifikation verpasste, wobei Kapitän Lionel Messi nicht zum Einsatz kam.
Ein umstrittener Elfmeter, verwandelt von Lautaro Martínez (Inter Mailand) in der 37. Minute, sorgte für die argentinische Führung. Giuliano Simeone, Spieler bei Atlético Madrid, stellte in der 54. Minute das Endergebnis von 2:0 her.
Scaloni gibt Debütanten eine Chance und schont etablierte Kräfte
Die Begegnung bot die Gelegenheit für personelle Experimente durch Coach Lionel Scaloni, der rekonvaleszente Akteure schonte. In diesem Zuge feierte beispielsweise Nicolás Capaldo, Verteidiger beim Hamburger SV, seinen Einstand für das argentinische Nationalteam.
Für diese Testpartie wurde auf mehrere Stammspieler verzichtet. Außer dem nur geringfügig verletzten Messi pausierten auch Torhüter Emiliano Martínez wegen einer Fingerverletzung und Angreifer Nicolás Paz aufgrund von Kniebeschwerden.
Verletzung beendet WM-Traum für Ex-Dortmunder Balerdi
Eine schlechte Nachricht wurde am Samstag vor Spielbeginn bekannt: Abwehrspieler Leonardo Balerdi wird die WM verpassen, wie die argentinische Nationalmannschaft informierte. Der einstige Profi, der für Borussia Dortmund spielte und jetzt bei Olympique Marseille unter Vertrag ist, leidet an einer Muskelverletzung im rechten Unterschenkel. Wer seinen Platz im Kader einnimmt, war vorerst nicht geklärt.
Nach dem Triumph in Katar vor dreieinhalb Jahren wird Argentinien auch für das anstehende Turnier in den USA, Kanada und Mexiko als Mitfavorit gehandelt. In der Gruppenphase J bekommen es die Südamerikaner mit Algerien, Österreich sowie Jordanien zu tun. (dpa/red)
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