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Atlético verhöhnt RealClub lehnt 150-Mio-Angebot für Stürmer Álvarez ab und spottet

3 min
Julián Álvarez

Um Álvarez ist ein heißer Wechsel-Poker entbrannt. (Archivbild)

Real Madrid bietet 150 Millionen für Stürmer Julián Álvarez. Atlético lehnt nicht nur ab, sondern verspottet den Rivalen.

Der spanische Fußballverein Atlético Madrid hat eine 150-Millionen-Euro-Offerte des Stadtkonkurrenten Real Madrid für den argentinischen Angreifer Julián Álvarez zurückgewiesen. Darüber hinaus machte sich der Klub auf ungewöhnliche Weise über das Gebot lustig.

Zuvor hatte Real Madrid bekannt gegeben: „Nach Prüfung und Bewertung hat der Club Atlético de Madrid das vorgelegte Angebot dankend abgelehnt, das im Rahmen der guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen unterbreitet wurde (...)“.

In seiner Erwiderung verwies Atlético auf die im Vertrag von Álvarez verankerte Ausstiegsklausel, die sich auf 500 Millionen Euro beläuft. Auf der Plattform X äußerte der Verein zudem: „Wie sollten wir uns nicht gut verstehen, wenn ihr uns noch mehr zum Lachen bringt als der FC Barcelona?“. Ein Beitrag mit lachenden Emojis begleitete die Nachricht.

Taktik von Pérez: Preis für Barcelona künstlich erhöhen?

Zuvor soll Barça Medienberichten nach 100 Millionen für Álvarez geboten haben. Beobachter nehmen an, dass Real-Präsident Florentino Pérez kein tatsächliches Interesse an dem Spieler hat. Stattdessen wolle er mit seinem öffentlichen Vorstoß den Preis des Profis steigern, um die Verantwortlichen in Katalonien zu provozieren.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der von Ex-Bundestrainer Hansi Flick trainierte spanische Meister im Sommer einen neuen Stürmer verpflichten möchte, um Robert Lewandowski zu ersetzen. Der Pole hat seinen Abschied von Barcelona bereits verkündet.

Pérez, der am vergangenen Sonntag als Präsident von Real Madrid wiedergewählt wurde, hatte während des Wahlkampfs zugesagt: „Wir werden das größte Angebot abgeben, das jemals für einen Spieler gemacht wurde.“ Spanische Zeitungen spekulierten daraufhin, dass es sich um eine Summe von etwa 150 Millionen Euro handeln könnte.

Gerüchte um Olise dementiert

In einem Interview nach seiner Bestätigung im Amt widersprach Pérez allerdings Medienberichten, er beabsichtige, für diese Summe den Stürmerstar Michael Olise vom FC Bayern nach Madrid zu holen. „Es ist nicht (Erling) Haaland, es ist nicht Olise, es ist nicht (Jérémy) Doku“, stellte der 79-Jährige klar.

Nach Meinung von Fachleuten muss und will Real nach der zweiten titellosen Spielzeit in Folge insbesondere das Mittelfeld ausbauen, da der Angriff mit Stars wie Vinícius Júnior und Kylian Mbappé bereits stark besetzt ist. Im Gespräch sind die beiden Portugiesen Vitinha und Joao Neves von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain.

Atlético amüsierte sich währenddessen weiter über die Rivalen: In Anlehnung an eine Aussage von Papst Leo XIV. bei einem Treffen mit Pérez, er sei Real-Fan, schrieb Atlético in den sozialen Medien: „Ihr habt den Teil im Video des Papstes weggelassen, in dem er sagte, dass er auch Atléti-Fan ist.“

Es folgte noch eine weitere Stichelei: Real solle endlich damit aufhören, „Spieler aus unserer Akademie zu "stehlen"“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.