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PSG gegen ArsenalAlles Wichtige zum großen Champions-League-Finale

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Luis Enrique

Nach Meinung von PSG-Coach Luis Enrique gibt es keinen Favoriten im Champions-League-Finale. (Archivbild)

Titelverteidiger PSG trifft im Champions-League-Finale auf den FC Arsenal, der auf den ersten historischen Sieg hofft.

Paris Saint-Germain als Favorit und der FC Arsenal stehen sich heute Abend (18.00 Uhr/ZDF, DAZN) in Budapest im Champions-League-Finale gegenüber. Bei der Begegnung um die prestigeträchtigste Trophäe des europäischen Fußballs geht es für die einen um die Verteidigung des Titels, für die anderen um einen historischen erstmaligen Gewinn.

Der Flughafen in Budapest stellt sich auf das geschäftigste Wochenende des gesamten Jahres ein. Wie auf der Webseite mitgeteilt wird, ist mit einer nahezu doppelten Anzahl an Flügen zu rechnen, während die Passagierzahlen voraussichtlich um durchschnittlich 60 Prozent zunehmen werden. Zur Bewältigung dieses Andrangs hat man den Terminal 1, der eigentlich für den Passagierverkehr stillgelegt war, exklusiv für die Anhänger des FC Arsenal reaktiviert. Etwa 4.000 Sicherheitskräfte werden mobilisiert, weil auch mit zehntausenden Anhängern ohne Eintrittskarte in der Stadt gerechnet wird.

Paris Saint-Germain vor neuem Torrekord

In der aktuellen Champions-League-Saison konnte Paris Saint-Germain schon 44 Treffer verbuchen. Der französische Verein ist somit nur noch ein Tor von der Einstellung des Wettbewerbsrekords entfernt, der seit der Saison 1999/2000 vom FC Barcelona mit 45 Toren gehalten wird. Zwar erzielte der FC Liverpool im Jahr 2018 bei seinem Einzug ins Endspiel insgesamt 47 Tore, allerdings fielen sechs davon während der Qualifikationsphase und werden daher nicht in der offiziellen Rekordstatistik der UEFA berücksichtigt.

Das Team von Luis Enrique konnte überdies die letzten fünf K.-o.-Runden-Begegnungen mit englischen Vereinen gewinnen. PSG war in der vorherigen Saison siegreich gegen Liverpool, Aston Villa sowie Arsenal. In der laufenden Saison kamen Siege gegen Chelsea und abermals Liverpool hinzu. Trotzdem äußerte sich Enrique bescheiden: „Ich denke nicht, dass es einen Favoriten gibt“.

Erstes Finale zwischen Frankreich und England

Bei dem diesjährigen Finale handelt es sich um die erstmalige Austragung eines bedeutenden europäischen Vereinswettbewerbs für Männer, bei dem ein französisches auf ein englisches Team trifft. Begegnungen zwischen Mannschaften aus beiden Nationen gab es zuvor im Rahmen des UEFA Intertoto Cups.

Arsenal ungeschlagen ins Finale

Als einziges Team ohne Niederlage in der laufenden Champions-League-Saison geht der FC Arsenal in die Partie. Die „Gunners“ erreichten das Finale mit einer Bilanz von elf Siegen sowie drei Remis, was die längste ungeschlagene Serie des Vereins in diesem Wettbewerb darstellt. Ihre Reputation als defensive Festung untermauerte die Mannschaft mit nur sechs erhaltenen Gegentoren.

Früherer Anstoß für mehr Familienfreundlichkeit

Die Anstoßzeit für das Endspiel wurde ab der laufenden Spielzeit von 21.00 Uhr auf 18.00 Uhr vorverlegt. Laut der UEFA erfolgte diese Änderung, damit „eine einladende Atmosphäre geschaffen wird, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen“. Ein weiterer Vorteil sei, dass Fans nach der Partie eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr hätten.

Auch vor dem Spielbeginn ist für ein Unterhaltungsprogramm gesorgt. Die Rockgruppe „The Killers“ aus den USA wird ab 17.45 Uhr einen Auftritt im Stadion haben. Wie bereits vor drei Jahren wird der ungarische Konzertpianist Ádám György die Hymne der Champions League interpretieren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.