Trotz großer Hitze im Training ist die DFB-Elf erleichtert: Das erste WM-Spiel findet in einem klimatisierten Stadion statt.
Kampf gegen die HitzeDFB-Team trainiert bei 30 Grad, WM-Spiel in klimatisierter Halle

Viel Trinken gegen die Hitze, Nick Woltemade (l) und Malick Thiaw in einer kurzen Trainingspause.
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Während der Übungseinheit am bisher heißesten Tag in Winston-Salem zeigte sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft erleichtert. Der Grund dafür ist, dass das Auftaktspiel der WM gegen Curaçao in Houston in einem klimatisierten Stadion stattfindet. Bei intensivem Sonnenschein waren am Vormittag vor der Abreise nach Texas erneut sämtliche 27 Akteure auf dem Campus der Wake Forest University in North Carolina aktiv.

Manuel Neuer (M) und seine Torhüterkollegen beim Training in langen Hosen bei über 30 Grad.
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Die Messgeräte zeigten Werte von über 90 Grad Fahrenheit an, was umgerechnet mehr als 30 Grad Celsius sind. Die vier Keeper um Manuel Neuer waren dennoch wie üblich mit langen Trainingshosen und Handschuhen bekleidet. Bundestrainer Julian Nagelsmann suchte zwischendurch Kühlung bei einem Wassersprenger. Während der Pausen zum Trinken verschaffte ein Ventilator mit kühlendem Wasserdampf am Spielfeldrand etwas Linderung.

Jamal Musiala und Leroy Sané freuen sich über den Wassersprenger.
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WM-Auftakt in klimatisiertem Stadion
Die erste Begegnung der WM am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) startet um 12.00 Uhr mittags. Für Houston werden zu diesem Zeitpunkt ebenfalls über 30 Grad erwartet. Die Austragung der Partie erfolgt allerdings unter dem geschlossenen Dach des NRG Stadiums, welches eine Kapazität für über 60.000 Zuschauer hat.
„Natürlich ist es extrem heiß, aber das wussten wir auch schon vorher“, äußerte sich Bayern-Profi Jonathan Tah (30) zu den Witterungsverhältnissen. Der Defensivspieler betonte, dass er die Lage nicht bejammern wolle: „Das kann für uns eine Extra-Challenge im Turnier sein. Am schlechtesten geht man damit um, wenn man sich darüber beschwert.“

Dach zu, Klimaanlage an: Das Stadion in Houston. (Archivbild)
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„Man sollte das annehmen. Wir haben alles, was wir brauchen, um das so gut wie möglich auszugleichen. Es wird wichtig sein, das auszublenden und sich aufs Wesentliche zu fokussieren. Dann wird es auch nicht wichtig sein, wie heiß es ist, ob es jetzt 25 oder 35 Grad sind“, so die abschließenden Worte von Tah. (dpa/red)
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