Acht Platzverweise gegen Brasilien! Ein Freundschaftsspiel gegen die USA eskaliert, die Schiedsrichterin braucht Polizeischutz.
Eklat bei Frauen-FußballAcht Rote Karten für Brasilien, Schiri mit Polizeischutz

Marta machte ihr 212. Spiel für Brasilien. (Archivbild)
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Ein Freundschaftsspiel zwischen den Fußballerinnen Brasiliens und der USA fand ein turbulentes Ende, als die Unparteiische in der aufgeheizten Endphase acht Platzverweise aussprach, die sich ausschließlich gegen das Heimteam richteten. Das in Fortaleza ausgetragene Match war Teil der Vorbereitungen für die in Brasilien stattfindende Weltmeisterschaft 2027.
Im Verlauf der intensiv geführten Begegnung wurden Trainer Arthur Elias sowie drei seiner Assistenztrainer von der Bank geschickt. Ferner mussten die Akteurinnen Bia Zaneratto und Tarciane das Feld nach Roten Karten verlassen, weshalb die brasilianische Auswahl die Nachspielzeit in doppelter Unterzahl beenden musste.
Eskalation nach dem Spielende
Nach dem Schlusssignal geriet die Lage vollkommen außer Kontrolle. Aufgrund von körperlichen Auseinandersetzungen erhielten zwei weitere brasilianische Spielerinnen ebenfalls einen Platzverweis. Dies führte dazu, dass die Schiedsrichterin das Spielfeld nur unter Polizeibegleitung verlassen konnte.
Selbsttor führt zur Entscheidung vor großer Kulisse
Die Begegnung vor 55.144 Anwesenden in Fortaleza wurde durch ein 1:0 zugunsten des US-Teams entschieden. Ein Eigentor der brasilianischen Nationalspielerin Isabela war für den Sieg der Gäste verantwortlich.
Unter dem Applaus des Publikums kam Brasiliens Fußball-Ikone Marta, die mittlerweile 40 Jahre alt ist, in der 80. Spielminute auf den Platz. Die sechsfache Weltfußballerin äußert die Hoffnung, im kommenden Jahr bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land erneut für die Nationalelf auflaufen zu dürfen. (dpa/red)
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