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Neue Regel für NagelsmannIm Test gegen die Schweiz sind elf Auswechslungen erlaubt

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Julian Nagelsmann

Bundestrainer Nagelsmann kann im WM-Test gegen die Schweiz oft auswechseln.

Eine neue Vereinbarung erlaubt Bundestrainer Julian Nagelsmann im Spiel gegen die Schweiz eine Rekordzahl an Wechseln. Wir erklären die Hintergründe.

Elffacher Spielerwechsel: Bundestrainer Nagelsmann mit neuer Option im Schweiz-Test

Für das anstehende WM-Vorbereitungsspiel gegen die Schweiz am Freitag (20.45 Uhr) steht Bundestrainer Julian Nagelsmann eine bislang unerreichte Anzahl an Spielerwechseln zur Verfügung. Eine neuartige Bestimmung, die laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bestätigt wurde, gestattet beiden Teamchefs bis zu elf Substitutionen. Dies ist ein Novum in den bisherigen 29 Partien unter Nagelsmanns Leitung.

Ein Beschluss des International Football Association Board (Ifab) von Ende Februar bildet die Grundlage hierfür. Die für die Fußballregeln zuständige Instanz hatte entschieden, das Kontingent für Wechsel in offiziellen Freundschaftsspielen zwischen Nationalmannschaften von sechs auf acht anzuheben.

Vereinbarung ermöglicht bis zu elf Wechsel

Die Regelung sieht vor, dass bei Einigkeit beider Verbände sogar bis zu elf Spieler ausgetauscht werden dürfen. Für die Partie in Basel haben der DFB und der Schweizerische Fußball-Verband eine solche Absprache getroffen. Eine Einschränkung besteht jedoch weiterhin: Um Spielverzögerungen vorzubeugen, sind die Wechsel auf drei Zeitfenster sowie die Halbzeitpause beschränkt.

Murat Yakin, der Trainer der Schweizer Nationalelf, hat bereits angekündigt, von dieser Möglichkeit vollumfänglich Gebrauch zu machen, um zahlreiche potenzielle WM-Teilnehmer zu erproben. Julian Nagelsmann verfügt über einen Kader von 25 Spielern und hätte damit die Gelegenheit, beinahe jeden Akteur spielen zu lassen – einschließlich der Debütanten Lennart Karl und Jonas Urbig.

Für die WM gelten strengere Vorgaben

Diese Sonderregelung findet bei der Weltmeisterschaft im Sommer jedoch keine Anwendung. Bei dem Turnier bleiben in den Pflichtpartien die bekannten bis zu fünf Spielerwechsel gestattet. Eine weitere Wechseloption kommt hinzu, falls eine Begegnung in die Verlängerung geht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.