Christian Eriksen ist bei einem Länderspiel erneut kollabiert. Anders als 2021 gab es aber schnell eine Entwarnung.
Erneuter Kollaps bei EriksenDer Däne bricht bei Länderspiel zusammen, ist aber wohlauf

Dänische und ukrainische Spieler versammeln sich nach dem Zusammenbruch des dänischen Spielers Christian Eriksen auf dem Spielfeld.
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Der dänische Fußballprofi Christian Eriksen ist erneut kollabiert, was weitreichende Betroffenheit über den Sport hinaus zur Folge hatte. Der 34-jährige Spieler des VfL Wolfsburg brach am Sonntagabend während des Länderspiels gegen die Ukraine in der 65. Spielminute auf dem Rasen zusammen.
Der Vorfall weckte Erinnerungen an seinen Herzstillstand mit anschließender Reanimation während der Europameisterschaft 2021 in Kopenhagen gegen Finnland. Anders als damals konnte der dänische Fußballverband DBU dieses Mal aber zügig eine vorläufige Entwarnung geben. Teamarzt Morten Boesen teilte mit: „Christian geht es gut. Er hat das Spielfeld aus eigener Kraft verlassen“.

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen.
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Ungewisse sportliche Zukunft
Es bleibt unklar, ob Eriksen seine professionelle Laufbahn weiterführen wird. „Das muss Christian beantworten. Ich weiß es nicht. Ich finde es absolut legitim, danach zu fragen. Aber ich weiß es nicht“, äußerte sich hierzu der dänische Sportdirektor Peter Möller.
Für die laufende Woche waren ursprünglich Verhandlungen zwischen dem Spieler und dem VfL Wolfsburg angesetzt. Dabei sollte geklärt werden, ob er sich einen Verbleib bei dem Verein auch nach dem Abstieg aus der Bundesliga vorstellen könne.
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen äußerte sich ebenfalls via Facebook. Sie schrieb: „Meine Gedanken sind heute Abend bei Christian Eriksen und all jenen in seinem Umfeld, die davon betroffen sind.“ Den kurzzeitigen Bewusstseinsverlust und den Spielabbruch gegen die Ukraine nannte die Sozialdemokratin einen „großer Schock“. Es sei aber auch eine „große Erleichterung, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht.“
Besondere Betreuung für die Mannschaft
Peter Möller kündigte überdies spezielle Vorkehrungen für die Mannschaftskollegen an. „Wir werden sichergehen, dass niemand allein nach Hause fährt. Sie fahren entweder mit ihren Eltern, der Familie oder als Gruppe“, erklärte der Funktionär. Des Weiteren plane Trainer Brian Riemer, in den nächsten Tagen jeden Akteur telefonisch zu kontaktieren, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen.
Neben dem VfL Wolfsburg („Wir denken an dich, Christian“) zeigten auch andere frühere Vereine des dänischen Rekord-Internationalen ihre Anteilnahme. In einer Mitteilung von Manchester United hieß es: „Der Verein sendet Christian und der Familie Eriksen Kraft und liebe Grüße, während wir auf weitere Nachrichten warten“.
Ebenso meldete sich Tottenham Hotspur über die sozialen Medien: „Unsere Gedanken sind bei Christian Eriksen und seiner Familie. Wir wünschen dir eine vollständige und schnelle Genesung, Christian. Wir sind alle bei dir.“ (dpa/red)
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