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Löw fordert mehr QualitätEx-Bundestrainer kritisiert Aufstockung der WM auf 48 Teams

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Joachim Löw

Ex-Bundestrainer Joachim Löw ist kein Fan von 48 Teams bei einer WM. (Archivbild)

Für Weltmeister-Trainer Joachim Löw ist die neue WM mit 48 Teams zu groß. Er kritisiert einen drohenden Qualitätsverlust.

Joachim Löw, der die Nationalelf 2014 zum WM-Titel führte, bewertet die Vergrößerung der Fußball-WM auf 48 teilnehmende Nationen negativ. In der RTL-Sendung „WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer“ sagte Löw: „Ich bin kein Befürworter von dieser WM. Ich habe immer gesagt, ich fand den Modus mit 32 Mannschaften gut“.

Das frühere Format habe nach seiner Auffassung für einen größeren Wettbewerb gesorgt. Der 66-Jährige, der Deutschland 2014 in Brasilien zum Weltmeister machte, erläuterte: „Am Ende kommen zwei Mannschaften aus einer Gruppe weiter. Das ist schon mal ein Kampf innerhalb dieser Gruppenphase“.

Löw befürchtet Qualitätsverlust durch überdimensioniertes Turnier

Das anstehende WM-Turnier in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko wird zum ersten Mal mit 48 Nationalteams ausgetragen. Diese Zahl ist für Löw zu groß. Zwar habe er Achtung vor kleineren Ländern, „die auch mal gerne bei einer WM teilnehmen wollen“, jedoch sei die Veranstaltung für ihn „ein bisschen zu sehr aufgeblasen“.

Ein zusätzlicher Kritikpunkt für Löw ist die Regelung, dass zukünftig die acht erfolgreichsten Gruppendritten in die K.o.-Phase einziehen. Seiner Meinung nach verliert die Gruppenphase dadurch an Reiz. Löws Schlussfolgerung lautet: „Also von daher bin ich eher ein Befürworter von ein bisschen Verknappung und die Qualität hochhalten“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.