Bayern-Coach Kompany ist im Halbfinale gegen Paris gesperrt und erklärt, warum er zu groß für eine Kiste ist.
Kompany warnt vor SturmBayern-Trainer ist vor dem Halbfinale gegen PSG gesperrt

Beim Abschlusstraining in München war der gesperrte Cheftrainer Vincent Kompany noch ganz normal dabei. Rechts sein Assistent Aaron Danks, der im Pariser Prinzenpark die Chefrolle übernehmen wird.
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Der Medientermin im Vorfeld des Champions-League-Spiels im Prinzenpark von Paris wurde traditionell vom Cheftrainer geleitet, wie die dpa meldet. Vincent Kompany, Coach des FC Bayern München, äußerte sich zum Halbfinal-Hinspiel gegen den Titelverteidiger Paris Saint-Germain am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video). Dies tat er, obwohl er seine Funktion aufgrund einer Sperre durch gelbe Karten nicht von der Seitenlinie aus wird wahrnehmen können.
Auf die Frage, wo er sich während des Spiels aufhalten werde, antwortete Kompany bezüglich seines Tribünenplatzes: „Wo ich sitze? Irgendwo im Stadion. Die Abläufe sind klar, bis wann ich etwas machen darf. Aber letztendlich ist es so: Gesperrt ist gesperrt! Es geht darum, dass wir das als Mannschaft lösen. Und das können wir.“
„Ich bin 1,92 Meter groß, ich passe in keine Box“
Humorvoll entgegnete Kompany auf die Anregung, ob er sich mittels eines Tricks, beispielsweise in einer Kiste, Zugang zur Kabine der Bayern verschaffen würde: „Ich bin 1,92 Meter groß, ich passe in keine Box.“ An der Seitenlinie wird er von seinem ersten Assistenten Aaron Danks repräsentiert.
„Danksi hat schon Erfahrung. Und er hat auch eine laute Rolle im Training“, erläuterte der Trainer und unterstrich: „Ich habe 100 Prozent Vertrauen in unseren Staff.“ Verteidiger Dayot Upamecano bekräftigte ebenfalls, dass die Abwesenheit Kompanys an der Seitenlinie die Ausrichtung des Teams nicht beeinflussen werde: „Das ist ein großes Spiel. Wir sind total fokussiert. Wir haben die ganze Saison mit ihm gearbeitet und das verinnerlicht. Die Mentalität wird nicht anders sein, wenn er jetzt nicht da ist.“
Kompany: PSG ist wie ein Sturm, der auf einen zukommt
Einen intensiven Kampf im Halbfinale prognostiziert Kompany. „Paris ist immer noch der Champions-League-Sieger. Wir wissen, wie stark Paris ist, aber wir wollen diese Spiele. Wenn einer sie herausfordern kann, dann wir“, konstatierte der Trainer der Bayern. Er ergänzte: „Bei PSG ist es wie ein Sturm, der auf einen zukommt.“
Vor dem Abflug des Teams mit einem Charterflugzeug nach Frankreich kommentierte Sportvorstand Max Eberl die Sperre des Trainers sachlich: „Es ist schade, er würde tausendmal lieber an der Außenlinie stehen, als auf der Tribüne zu sitzen. Jetzt ist es aber so, dass er gesperrt ist. Damit haben wir uns abgefunden.“ (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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