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Witz sorgt für ÄrgerFifa-Präsident Infantino verspottet Italiens WM-Aus

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WM 2026 - Mexiko - Südafrika

Schlechter Scherz? In Italien kommt eine Aussage von Gianni Infantino nicht gut an. (Archivfoto)

Ein Scherz von FIFA-Präsident Infantino über Italiens WM-Aus sorgt für Ärger. Der italienische Sportminister will Aufklärung.

Eine als Scherz gedachte Anmerkung von FIFA-Präsident Gianni Infantino über Italiens wiederholtes Versäumnis bei der WM-Qualifikation hat für Verstimmung gesorgt. In einem Gespräch mit dem brasilianischen Sender CazéTV äußerte sich Infantino ironisch über die „Squadra Azzurra“, während er eine denkbare Erweiterung der WM auf 64 Mannschaften erörterte.

Der FIFA-Chef sagte schmunzelnd: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams - oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“ In Wirklichkeit umfasst die FIFA lediglich 211 Mitgliedsverbände. Italien hat die Qualifikation für die Weltmeisterschaft zum dritten Mal in Folge verpasst und ist bei dem laufenden Turnier in Kanada, Mexiko und den USA nicht vertreten, an dem zum ersten Mal 48 Mannschaften teilnehmen.

Italienischer Sportminister fordert Gespräch mit Infantino

In Italien führte die Bemerkung zu Irritationen. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa gab Sportminister Andrea Abodi bekannt, eine Unterredung mit dem FIFA-Vorsitzenden anstreben zu wollen. „Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten. Ich bin an seinen direkten Gedanken interessiert“, erklärte Abodi. (dpa/red)

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