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Fußball geht ans HerzUni Bielefeld sucht für WM-Studie Teilnehmer mit Smartwatch

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Fans machen eine La-Ola-Welle

Herzklopfen in Echtzeit: Die Studie liefert erstmals globale, datengestützte Einblicke, wie kollektive Fußballbegeisterung Herz und Nerven von Millionen Fans rund um den Globus beeinflusst.

Wie sehr stresst die WM? Die Uni Bielefeld misst mit Smartwatches das Fußballfieber von Fans und sucht Teilnehmer.

WM-Fieber unter der Lupe: Uni Bielefeld misst Fan-Stress mit Smartwatches Wie stark beeinflusst ein Fußballspiel den Körper? Forscher in Bielefeld wollen das während der WM genau wissen und suchen Teilnehmer für eine große Studie. Die Teilnahme ist einfach und von zu Hause aus möglich.

Die Universität Bielefeld möchte mittels einer umfassenden Studie mit Smartwatches klären, wie stark die Fußball-Weltmeisterschaft die Herzfrequenz ansteigen lässt. Zudem soll ermittelt werden, welchen Einfluss das Geschehen auf dem Spielfeld auf den Anspannungszustand von Anhängern hat.

Zur Teilnahme sind Unterstützer aller teilnehmenden Nationen eingeladen, wobei das Modell des am Handgelenk getragenen Geräts fast keine Rolle spielt. Ebenso ist es unerheblich, ob die Partien am Bildschirm, via Live-Ticker oder bei einer öffentlichen Übertragung verfolgt werden.

Von Amazfit bis Xiaomi: Uhren von 13 Herstellern sind kompatibel

Im Zuge der als „WM-Fußballfieber-Studie“ bezeichneten Untersuchung analysieren die Wissenschaftler der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft Pulsfrequenz, Stressniveau, Aktivität und Schlafverhalten. Diese Daten werden von der intelligenten Uhr vor, während und nach den Fußballspielen selbsttätig aufgezeichnet.

Teilnehmen dürfen Inhaber einer Smartwatch von den folgenden 13 Herstellern:

Optimalerweise erteilen die Teilnehmenden zusätzlich Auskunft, auf welche Weise sie die Partien verfolgt haben.

Erste Ergebnisse soll es schon während der WM geben

Die Wissenschaftler versichern, dass alle Informationen anonymisiert und im Einklang mit den Datenschutzrichtlinien gesammelt werden. Erste Resultate sollen bereits im Verlauf der Weltmeisterschaft auf der Projekt-Webseite Uni-bielefeld.de/wmfieber veröffentlicht werden – vor allem nach Begegnungen der deutschen Auswahl.

Auf der Webseite ist es zudem möglich, sich per Formular für die Studienteilnahme zu registrieren. Nach Angaben der Organisatoren werden speziell noch Anhänger aus dem osteuropäischen und südeuropäischen Raum sowie der Türkei gesucht. Eine höhere Teilnehmerzahl verspricht validere Daten und erhöht somit die Aussagekraft der Untersuchung.

Auch das Mitmessen bei einzelnen Partien hilft

Die Forscher betonen, dass niemand verpflichtet ist, die gesamte Weltmeisterschaft zu begleiten. Ein Beitritt zur Studie ist jederzeit während des Turniers möglich, da auch die Daten von einzelnen Begegnungen wertvolle Erkenntnisse liefern.

Eine frühere Erhebung der Uni Bielefeld demonstrierte bereits, dass die emotionale Anspannung beim Fußball messbare körperliche Auswirkungen hat. Beim DFB-Pokalfinale im Jahr 2025 erreichten Stadionbesucher unter 229 beobachteten Fans von Arminia Bielefeld eine durchschnittliche Herzfrequenz von 94 Schlägen pro Minute, während Zuschauer am Fernseher nur auf 79 kamen. Im Anschluss an Tore waren die Pulswerte im Stadion sogar um bis zu 36 Prozent erhöht im Vergleich zu anderen Orten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.