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„Wir wollen die Welt schocken“Außenseiter Irak fordert bei der WM Norwegen um Haaland

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WM 2026 - Irak Pressekonferenz

Graham Arnold will mit dem Irak für eine WM-Überraschung gegen Norwegen sorgen.

Nach 40 Jahren ist der Irak zurück bei einer WM. Gegen Norwegen will der Außenseiter nun die Welt schocken.

Das 1:1 von Katar gegen die Schweiz sowie das torlose Unentschieden zwischen Kap Verde und dem Topfavoriten Spanien dienen den Fußballern des Irak als Inspiration. Für die bevorstehende WM-Partie gegen Norwegen schöpft die Mannschaft daraus Zuversicht, ebenfalls für eine Überraschung sorgen zu können. „Absolut. Es ist Zeit, der Welt zu zeigen, was wir können. Nur dabei zu sein, ist nicht genug. Wir wollen so gut wie möglich performen und wollen die Welt schocken“, äußerte sich Graham Arnold, der australische Coach des Teams.

Nach einer Abwesenheit von 40 Jahren betritt die irakische Auswahl am Mittwoch (00.00 Uhr, MagentaTV) wieder die WM-Bühne. In der Begegnung mit der norwegischen Nationalmannschaft, angeführt von Top-Angreifer Erling Haaland, wird dem Team nur eine Außenseiterrolle zugeschrieben. Bemerkenswert ist, dass auch die Skandinavier ihre erste WM-Partie seit 28 Jahren absolvieren. „Natürlich ist er ein herausragender Spieler. Ich liebe, wie er spielt. Wir müssen für das Eins-gegen-Eins-Duell bereit sein“, forderte Arnold und bekräftigte sein Vertrauen in die eigene Defensive.

Schwierige Vorbereitung als Ansporn

Die Vorbereitungsphase des Teams war aufgrund des Konflikts im Nahen Osten von erheblichen Schwierigkeiten geprägt. Trainer Arnold sprach diese Herausforderung gezielt an, um seine Spieler anzuspornen. In einem Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ offenbarte er, welche Frage er seiner Mannschaft stellte: „Wollen wir diesen Krieg als Ausrede nutzen? Oder als Motivation? Wenn es eine Ausrede sein soll, können wir gleich nach Hause fahren“.

Enorme Fußballleidenschaft im Irak

Arnold, der seit Mai 2025 als Trainer der irakischen Auswahl fungiert, zeigte sich tief beeindruckt von der immensen Begeisterung für Fußball im Land. Der Australier beschrieb die Hingabe mit den Worten: „Sie sind fußballverrückt. Sie sind besessen davon, mehr als jede andere Nation“.

Um zu illustrieren, wie tief diese Passion in der Gesellschaft verankert ist, teilte Arnold eine persönliche Anekdote. „An meinem ersten Tag in Bagdad, just nachdem ich den Vertrag unterschrieben hatte, spielte in Spanien Real Madrid gegen den FC Barcelona. Und wissen Sie was? Die Regierung hatte einen Feiertag ausgerufen, damit alle das Spiel sehen konnten.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.