Lok Leipzig ist Meister der Regionalliga Nordost. In der Relegation geht es nun gegen die Würzburger Kickers.
Lok Leipzig ist MeisterNun geht es in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga

Trainer Jochen Seitz führte Lok Leipzig erneut zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost. (Archivbild)
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Zum wiederholten Mal hat der 1. FC Lok Leipzig den Titel in der Fußball-Regionalliga Nordost errungen. Dies eröffnet dem Verein die Chance, durch die kontrovers diskutierte Aufstiegsrelegation in die 3. Liga aufzusteigen. Die Mannschaft aus Sachsen setzte sich am finalen Spieltag mit einem 5:2 (0:1) gegen den 1. FC Magdeburg II durch. Obwohl der Konkurrent FC Carl Zeiss Jena, der die gleiche Punktzahl aufwies, das Thüringer Duell mit dem FC Rot-Weiß Erfurt 2:0 (2:0) für sich entschied, reichte es nicht für den Titel. Ausschlaggebend war die um fünf Tore geringere Tordifferenz.
Der Verein aus Leipzig unternimmt nun den dritten Versuch, den Aufstieg in die 3. Liga zu realisieren. Schon im Jahr 2020 scheiterte der Club in der Relegation am SC Verl, und im Vorjahr war gegen den TSV Havelse Endstation.
Aufstiegsspiele gegen Würzburger Kickers
In den bevorstehenden Aufstiegsspielen bekommt es die Mannschaft von Coach Jochen Seitz mit den Würzburger Kickers zu tun. Ihre letzte Partie bei der SpVgg Ansbach konnten die Würzburger mit 4:1 (2:1) für sich entscheiden. Dadurch belegten sie Rang zwei in der Regionalliga Bayern, weil der besser positionierte 1. FC Nürnberg II im Vorfeld einen Aufstiegsverzicht erklärt hatte. Die Begegnungen mit den Kickers sind für den 28. Mai in Leipzig sowie für den 1. Juni in Würzburg angesetzt. Beide Partien beginnen um 19.00 Uhr und werden von MagentaSport live gezeigt.
Debatte um Aufstiegsregelung dauert an
Der Modus der Relegation in der Regionalliga sorgt seit geraumer Zeit für Diskussionen. Ein eingesetztes Gremium sprach sich kürzlich einstimmig dafür aus, die Regionalliga von fünf auf vier Staffeln zu reduzieren. Ziel ist es, dass zukünftig jeder Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen kann. Allerdings konnte zwischen den beteiligten Akteuren bislang kein Konsens bezüglich der zukünftigen Gestaltung des Aufstiegs erzielt werden. (dpa/red)
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