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„Eher an El Mala gedacht“Matthäus äußert Unverständnis über Nagelsmanns Wahl

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Lothar Matthäus in weißem T-Shirt bei einer Rooftop-Party in Chicago.

Lothar Matthäus äußerte sich in Chicago auch zum WM-Aus von Lennart Karl und der Nachnominierung von Assan Ouédraogo.

Lothar Matthäus äußert Unverständnis über Nagelsmanns Kader-Entscheidung und hätte lieber einen Kölner Profi nominiert.

Assane Ouédraogo ersetzt den verletzten Lennart Karl im WM-Aufgebot. Diese Personalie sorgt für Verwunderung bei Lothar Matthäus, der einen anderen Spieler favorisiert hätte.

Die Nachricht von Lennart Karls Verletzung ist auch am Folgetag noch präsent. Am Samstag landete der Bayern-Youngster wieder in Deutschland. Anstelle der WM-Teilnahme stehen für ihn nach einem Muskelbündelriss nun wochenlange Reha-Maßnahmen in München an.

Julian Nagelsmann äußerte sein Bedauern über die Situation. „Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny“, so Nagelsmann. „Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst.“

Matthäus hätte Kölner Profi bevorzugt

Noch vor seiner Rückkehr aus den USA teilte Karl selbst seine Enttäuschung auf Instagram mit: „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen.“

Der Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus reagierte ebenfalls betroffen und mitfühlend. Bei einem Sponsoren-Termin des DFB in Chicago sagte Matthäus laut „Bild“: „Das ist natürlich ein Schock gewesen für mich.“ Er fügte hinzu: „Es ist aber auch das Risiko, das du als Spieler hast, eben mit Verletzungen klarzukommen. Dass sie natürlich zum ungünstigsten Zeitpunkt jetzt gekommen ist, das ist schlimm genug. Es tut mir leid. Aber es geht weiter.“

Als Ersatz für Karl berief Nagelsmann Assane Ouédraogo von RB Leipzig. Diese Entscheidung wurde von vielen als unerwartet empfunden, auch vom ehemaligen Weltfußballer, „weil es ja nicht positionsgetreu war im Endeffekt. Es ist jetzt ein offensiver Mittelfeldspieler gekommen. Für einen, der vorn seine Qualitäten hat.“

Matthäus unterstrich, dass Nagelsmann sich bei seiner Entscheidung sicherlich etwas überlegt habe. Dennoch hätte er, ähnlich wie zahlreiche Fans, die Nominierung anderer Akteure für plausibler gehalten, insbesondere die von Said El Mala.

„Ich hätte eher an El Mala gedacht. El Mala war mein erster Gedanke“, erklärte Matthäus bezüglich des Shootingstars des 1. FC Köln. Dieser war für ihn jedoch nicht die einzige Option: „Dann hätte ich gedacht, hinten rechts fehlt mir noch so ein Back-up für Joshua Kimmich. Waldemar Anton von Dortmund kann das spielen, es ist aber nicht seine Idealposition. Dann habe ich an Josha Vagnoman gedacht. Vielleicht auch an Ridle Baku von Leipzig.“

Matthäus stellte klar, dass er mit dieser Einschätzung nicht allein sei. „Ich habe mich gerade schon ein bisschen umgehört. Nicht nur ich, sondern viele sind über diese Nominierung überrascht“, so der Kapitän der Weltmeister-Mannschaft von 1990.

Die Berufung von Ouédraogo, der im November beim 6:0-Sieg über Luxemburg sein Debüt in der Nationalmannschaft gab und sogleich ein Tor erzielte, begründete Nagelsmann wie folgt: „Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.