Zoff bei Real Madrid: Kylian Mbappé beklagt sich über seine Reservistenrolle und widerspricht öffentlich dem Trainer.
„Nur der vierte Stürmer“Mbappé beklagt sich öffentlich – Trainer Arbeloa dementiert

Real Madrids Kylian Mbappé kam im Spiel gegen Real Oviedo erst in der 68. Minute von der Bank.
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Nach dem 2:0-Sieg von Real Madrid im eigenen Stadion gegen Real Oviedo sind am Donnerstagabend deutliche Spannungen im Team zutage getreten. Ausgelöst wurden diese durch verärgerte Kommentare von Angreifer Kylian Mbappé (27), der gegenüber Reportern seine Enttäuschung formulierte: „Ich stand nicht in der Startelf, weil der Trainer sagte, dass ich in seinen Augen nur der vierte Stürmer sei, hinter Mastantuono, Vini und Gonzalo. Das akzeptiere ich.“
Bei seiner Einwechslung in der 68. Minute wurde Mbappé mit Pfiffen aus dem Publikum bedacht, legte jedoch elf Minuten darauf den Treffer zum 2:0 von Jude Bellingham auf. Der Unmut der Anhängerschaft speist sich aus spanischen Presseberichten. Demnach soll der Stürmer während seiner verletzungsbedingten Auszeit mit der Schauspielerin Ester Expósito nach Italien geflogen sein. Ihm wird zur Last gelegt, seine Rehabilitation zu vernachlässigen und Kräfte für die anstehende Weltmeisterschaft zu sparen.
Arbeloas abweichende Perspektive
Der Angreifer selbst entkräftete die Anschuldigungen hinsichtlich seines Fitnesszustands. „Ich war 100 Prozent fit“, stellte Mbappé klar. „Ich war bereit zu starten, es war seine Entscheidung. Du kannst nicht sauer auf den Trainer sein, du musst immer die Entscheidung des Trainers akzeptieren. Ich werde weiter hart arbeiten und darauf warten, wieder ein Starter zu sein.“
Coach Álvaro Arbeloa reagierte mit Verwunderung auf die Worte seines Spielers. „Ich habe keine vier Stürmer und habe so etwas nicht zu Mbappé gesagt. Er hat mich wahrscheinlich nicht verstanden. Ich weiß wirklich nicht, was ich euch sagen soll“, äußerte sich der Trainer.
Nicht der erste Konflikt bei den „Königlichen“
Die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Angreifer und dem Trainer stellen nicht den einzigen Disput bei den „Königlichen“ dar. Vor kurzem erst sanktionierte der Club die Mittelfeldakteure Frederico Valverde und Aurélien Tchouaméni mit einer Strafe von je 500.000 Euro. Auslöser war ein körperlicher Konflikt zwischen den beiden in der Umkleide, bei dem sich Valverde eine Kopfverletzung zuzog. (dpa/red)
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