Abo

Kopfbälle trotz SchädelbruchMexikos Stürmer Jiménez trägt nach einer Not-OP ein Stirnband

1 min
WM 2026 - Mexiko - Südafrika

Raúl Jiménez (links) trägt seit einer schweren Kopfverletzung ein Schutzband - Kopfballtore erzielt er weiterhin.

Der Kopfschutz von Mexikos Stürmer Raúl Jiménez fällt bei der WM auf. Der Grund dafür ist eine lebensbedrohliche Verletzung.

Für den mexikanischen Nationalspieler Raúl Jiménez ist sein Kopfschutz alltäglich, doch für viele Beobachter der Weltmeisterschaft wirkt er ungewöhnlich. Der 35-jährige Angreifer der Wolverhampton Wanderers trägt das Band, um eine Polsterung über dem rechten Ohr zu befestigen. Hintergrund ist eine gravierende Verletzung aus seiner Vergangenheit.

Lebensbedrohliche Kopfverletzung erforderte Operation

Der Vorfall ereignete sich im November 2020 während einer Premier-League-Begegnung gegen den FC Arsenal, bei der Jiménez mit seinem Kontrahenten David Luiz kollidierte. Der Stürmer verlor das Bewusstsein und musste umgehend in eine Klinik gebracht werden. Dort diagnostizierten Ärzte eine Schädelfraktur sowie eine Gehirnverletzung, die als lebensbedrohlich eingestuft wurden und einen sofortigen chirurgischen Eingriff erforderten.

Nach seiner Genesung feierte Jiménez im August 2021 seine Rückkehr auf den Rasen und trägt seitdem den speziellen Kopfschutz. Kopfbälle sind trotz des Vorfalls weiterhin Teil seines Spiels. Dies zeigte er mit seinem Treffer zum 2:0 im WM-Auftaktspiel gegen Südafrika, als er in der 67. Minute den Ball aus kurzer Distanz ins Tor beförderte. Neun Minuten nach seinem Tor wurde er ausgewechselt und verfolgte den Rest der Partie von der Bank. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.