José Mourinho kehrt zu Real Madrid zurück. Die offizielle Vorstellung verzögert sich aber wohl noch bis in den Juli.
Mourinho-Comeback bei RealDer Startrainer soll erst im Juli vorgestellt werden

José Mourinho soll laut Medien Mitte Juli erstmals wieder ein Training bei Real Madrid leiten. (Archivbild)
Copyright: Armando Franca/AP/dpa
Anscheinend verzögert sich die formelle Präsentation von José Mourinho (63) bei Real Madrid. Der Transfer-Spezialist Fabrizio Romano teilte auf X mit, dass der portugiesische Trainer erst im Juli als neuer Übungsleiter der „Königlichen“ vorgestellt werden soll.
Zuvor hatte sein vorheriger Verein, Benfica Lissabon, bekannt gegeben, dass Real Madrid beabsichtigt, Mourinho für eine Transferentschädigung von 15 Millionen Euro unter Vertrag zu nehmen und der Übungsleiter dieser Vereinbarung zugestimmt habe. Von Real Madrid gibt es dazu bisher keine formelle Bestätigung. Meldungen von Ende Mai zufolge soll er bereits einen Vertrag über drei Jahre bei dem spanischen Rekordmeister unterzeichnet haben.
Trainingsauftakt während der WM
Laut einem Bericht der Sportzeitung „Marca“ wird Mourinho am 13. Juli seine erste Trainingseinheit bei Real leiten. Da dieses Datum in den Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft fällt, könnten zu diesem Zeitpunkt noch einige Spieler im Turnier involviert sein. Es heißt, der Trainer sei am Dienstag in Madrid angekommen, um mit der Vereinsführung die zukünftige Ausrichtung nach zwei Saisons ohne Erfolg zu erörtern. Sein Team sei über den Starttermin für das Training schon in Kenntnis gesetzt worden.
Neuanfang nach enttäuschender Phase
Bereits in der Zeit von 2010 bis 2013 betreute Mourinho die „Königlichen“. In dieser Periode sicherte er sich 2011 den spanischen Pokal und holte 2012 den Meistertitel. Gemessen an den hohen Erwartungen des Klubs war diese Ära jedoch eher unbefriedigend und wurde zum Schluss von internen Konflikten überschattet. Nach den kurzen und erfolglosen Amtszeiten von Xabi Alonso und Alvaro Arbeloa in der letzten Spielzeit soll er nun erneut als eine unangefochtene, dominante Persönlichkeit am Spielfeldrand agieren. Die hochkarätig besetzte Mannschaft mit den Stürmern Kylian Mbappé und Vinicius Jr. musste sich in der abgelaufenen Saison im Titelkampf dem Konkurrenten FC Barcelona geschlagen geben. Florentino Pérez, der wiedergewählte Vereinspräsident, wird als ein starker Befürworter von Mourinho angesehen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.