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„Absolut nicht gelitten“Pascal Groß stärkt Julian Nagelsmann in der Torwartfrage

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Pascal Groß

Für Pascal Groß hat Julian Nagelsmanns Glaubwürdigkeit nicht gelitten. (Archivbild)

Nationalspieler Pascal Groß stärkt Julian Nagelsmann den Rücken. Dessen Glaubwürdigkeit sei nach der Torwart-Entscheidung unversehrt.

Die Vertrauenswürdigkeit von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist nach Ansicht von Nationalspieler Pascal Groß durch dessen Kurswechsel in der Torhüter-Frage unversehrt. „Ich kann nur für mich sprechen. Für mich hat die Glaubwürdigkeit von Julian Nagelsmann absolut nicht gelitten“, äußerte der 34-jährige Mittelfeldakteur von Brighton & Hove Albion in einem Gespräch mit dem „„Kicker““. Er ergänzte zudem: „Der Sport, speziell der Fußball, ist ein Tagesgeschäft, das immer auch mal schwere Entscheidungen erfordert.“

Für die WM in den USA, Mexiko und Kanada setzt Nagelsmann auf Manuel Neuer als Torwart. Der 40 Jahre alte Schlussmann vom FC Bayern soll den Vorrang vor Marc-André ter Stegen bekommen, der als eigentliche neue Nummer eins vorgesehen war. Weil ter Stegen eine längere Verletzungspause hatte, rückte zuletzt Oliver Baumann (35) von der TSG Hoffenheim zum Stammtorhüter während der WM-Qualifikation auf. Seinen Posten muss er nun jedoch für Neuer freimachen.

Parallele zum Comeback von Toni Kroos

Groß zog in diesem Kontext eine Parallele zum Comeback von Toni Kroos bei der Heim-EM 2024. Dessen Wiederkehr sei „im Nachhinein ein Glücksfall für Deutschland und für uns als Mannschaft“ gewesen, unterstrich der Mittelfeldspieler. Bei diesem Turnier schied das DFB-Team im Viertelfinale gegen Spanien aus, das später den Titel holte.

„Es gibt eben Ausnahmespieler, auf die man möglichst nicht verzichten sollte“, so die Begründung von Groß für seine Einstellung.

Zuversicht für die Weltmeisterschaft

Bezüglich der Aussichten des deutschen Teams bei der anstehenden WM zeigte sich Groß optimistisch: „Wir können mit den Großen mithalten.“ Er fügte jedoch hinzu: „Natürlich brauchen wir dazu eine defensive Stabilität, besonders in der K.-o.-Phase muss man auch mal in der Lage sein, zu null zu spielen.“

Am Ende komme es auf Details an, meinte Groß. „Alles ist möglich. Das gilt für viele Nationen bei dieser WM“, sagte der Nationalspieler. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.