Philipp Lahm sieht die DFB-Elf nicht als WM-Favorit. Der Weltmeister von 2014 kritisiert die Entwicklung des Teams.
Kein WM-TitelfavoritPhilipp Lahm sieht DFB-Team nicht gewachsen, nennt Spanien

Philipp Lahm reckte 2014 als bislang letzter deutscher Nationalmannschaftskapitän den WM-Pokal in die Höhe. (Archivbild)
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Für Philipp Lahm gehört die DFB-Auswahl bei der kommenden Weltmeisterschaft nicht zum Kreis der Titelanwärter. Der Weltmeister-Kapitän von 2014 gestand zwar ein, dass das deutsche Team über gute Akteure verfügt, die bei Spitzenvereinen spielen, sieht die Entwicklung der letzten Jahre aber kritisch.
„Nur die Vergangenheit hat es jetzt nicht unbedingt gezeigt, dass wir als Mannschaft wirklich gewachsen sind in den letzten Jahren oder über die letzten Turniere“, äußerte der 42-jährige Lahm im Rahmen eines Termins von „Münchner Merkur/tz“. Seit dem Titelgewinn 2014 in Rio de Janeiro schied die deutsche Auswahl bei Weltmeisterschaften zweimal bereits in der Gruppenphase aus. Auch bei den Europameisterschaften gelang dem DFB-Team seither kein Einzug ins Endspiel mehr.
Lahm benennt andere favorisierte Nationen
„Deswegen sind Favoriten sicher andere, wenn ich an Frankreich oder Spanien denke, vielleicht sogar Portugal auch“, erklärte Lahm. „Aber möglich ist es immer.“
Im Anschluss an den Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 erklärte der ehemalige Verteidiger seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Seither ist er als Geschäftsmann und Sportfunktionär tätig und fungiert darüber hinaus aktuell als Berater für seinen früheren Klub, den VfB Stuttgart.
Rückkehr zum FC Bayern für Lahm kein Thema
Auf die Frage, ob er zum FC Bayern zurückkehren könnte, antwortete Lahm: „Also ich bin gut ausgelastet und ich habe Freude daran. Mein Leben ist toll. Und deswegen mache ich mir gerade keine Gedanken, wenn ich ehrlich bin, über den FC Bayern.“ (dpa/red)
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