Klarheit beim ÖFB: Ralf Rangnick bleibt Teamchef der Nationalelf und soll das Team zur Europameisterschaft 2028 führen.
Rangnick bleibt in ÖsterreichDer Teamchef soll das Nationalteam zur EM 2028 führen

Er bleibt dabei: Ralf Rangnick bindet sich vertraglich bis 2028 an den ÖFB. (Archivbild)
Copyright: Heinz-Peter Bader/AP/dpa
Auch nach Abschluss der Weltmeisterschaft wird Ralf Rangnick (67) als Trainer für die Nationalmannschaft Österreichs im Fußball tätig sein. Laut einer Mitteilung des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) ist es das Ziel, dass der deutsche Coach die Auswahl zur EM im Jahr 2028 führt. Der Vertrag von Rangnick dehnt sich automatisch aus, falls die Qualifikation für das Turnier, das in Großbritannien und Irland stattfindet, erfolgreich verläuft.
Der ehemalige Trainer aus der Bundesliga bekleidet seit dem Sommer 2022 die Position des Teamchefs bei der österreichischen Auswahl. Er schaffte mit dem Team die Qualifikation zur EM 2024 und ebenso zur laufenden Weltmeisterschaft. Die ÖFB-Mannschaft hat ihr Lager in Santa Barbara (Kalifornien) bezogen; für sie fängt der Wettbewerb am Mittwochmorgen um 6.00 Uhr (MESZ) mit der Partie gegen Jordanien an.
Verbandschef Pröll über die Vertragsverlängerung
Josef Pröll, der Aufsichtsratsvorsitzende des ÖFB, wird in einer Bekanntmachung zitiert: „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Fans kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft diese großartigen Nachrichten präsentieren können“. Er fügte hinzu: „Die nun geschaffene Klarheit ist insbesondere für die Mannschaft von großer Bedeutung.“
Finanzielle Unterstützung durch Sponsoren
Durch die Hilfe von mehreren Sponsoren konnte der ÖFB seinem Cheftrainer „ein attraktives und wirtschaftlich darstellbares Gesamtpaket für die kommenden zwei Jahre geschnürt“ vorlegen. Pröll machte keine Angaben zu den Details des Vertrags. Er verdeutlichte allerdings: „Klar ist, dass der ÖFB finanziell nicht mit internationalen Spitzenclubs konkurrieren kann. Es waren, und das möchte ich ausdrücklich betonen, auch andere Faktoren, die Ralf Rangnick überzeugt haben.“ (dpa/red)
Jüngst wurde eine Verbindung zwischen Rangnick und dem italienischen Traditionsverein AC Mailand hergestellt. Einem Bericht der Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“ aus Italien zufolge, erteilte er dem Serie-A-Verein jedoch eine Absage. „Dass er sich für Österreich und sein Team entschieden hat, zeigt, welchen Stellenwert dieses Projekt für ihn hat. Es ist für ihn eine echte Herzensangelegenheit“, äußerte sich Pröll dazu.
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.