Ralf Rangnick erteilt dem AC Mailand eine Absage und bleibt Österreich treu. Als Nachfolger ist Oliver Glasner im Gespräch.
Rangnick sagt Milan abÖsterreichs Nationaltrainer lehnt ein Angebot aus der Serie A ab

Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick hat einem Bericht zufolge der AC Mailand abgesagt. (Archivbild)
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Laut Medienberichten hat Ralf Rangnick, der Trainer der österreichischen Fußballnationalmannschaft, ein Engagement bei der AC Mailand im Anschluss an die Weltmeisterschaft abgelehnt. Diese Information stammt von der italienischen Sportzeitung «Gazzetta dello Sport», wonach der 67-jährige deutsche Coach dem Verein aus der Serie A eine Absage erteilt haben soll. Sein aktueller Kontrakt als Coach des österreichischen Nationalteams endet nach dem Turnier, das in den Vereinigten Staaten, Mexiko sowie Kanada ausgetragen wird.
Berichten aus den Medien zufolge war für Rangnick in Mailand keine Position als Cheftrainer geplant. Der Mailänder Club reagiert damit auf eine unbefriedigende Spielzeit, in der die Qualifikation für die Champions League in der Serie A verfehlt wurde. Infolgedessen mussten nicht nur Coach Massimiliano Allegri, sondern auch der Geschäftsführer, der technische Direktor und der Sportdirektor den Verein verlassen.
Oliver Glasner als Nachfolger im Gespräch
Als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Allegri wird Oliver Glasner gehandelt. Mit Crystal Palace gewann Glasner in der vergangenen Spielzeit die Conference League, was den ersten internationalen Titel für den Club darstellte. Seine Absicht, den Premier-League-Verein zum Ende der Saison zu verlassen, hatte er bereits zuvor öffentlich gemacht.
Für das von Rangnick trainierte österreichische Nationalteam beginnt die Weltmeisterschaft am Mittwochmorgen. Das erste Spiel gegen Jordanien wird um 6.00 Uhr MESZ angepfiffen und auf Magenta TV sowie ZDF übertragen. (dpa/red)
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