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„Welch eine Ungerechtigkeit“Spanische Presse rechnet nach Real-Aus mit Schiri ab

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Bayern München - Real Madrid

Für Kylian Mbappé ist die Champions-League-Saison vorbei.

Die spanischen Medien fokussieren sich nach dem Ausscheiden aus der Champions League gegen Bayern München weniger auf Real Madrid, sondern vielmehr auf den Unparteiischen.

Im Anschluss an das Viertelfinal-Aus von Real Madrid in der Champions League gegen den FC Bayern München halten sich spanische Zeitungen mit harscher Kritik am Team zurück. Stattdessen konzentriert sich die Berichterstattung auf den Referee Slavko Vinčić, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet. Sein Platzverweis für Eduardo Camavinga bei einer 3:2-Führung für Real im zweiten Spiel (Endstand 3:4) wird als maßgeblich für das Scheitern betrachtet.

Das Sportblatt „AS“ beschreibt einen „ehrenvollen Abschied in München“. Das Team habe die deutsche Mannschaft in einer „heldenhaften“ Partie bis an ihre Leistungsgrenze gefordert. Die Maßnahme des Unparteiischen wird als „willkürlich“ eingestuft und soll die Begegnung entschieden haben. Für Real Madrid verbleibe die „Bitterkeit“, nicht über die gesamte Saison hinweg eine derart starke Leistung gezeigt zu haben.

Umstrittener Platzverweis als Knackpunkt

Ebenso titelt die „Marca“ mit „Welch eine Ungerechtigkeit!“ und ist der Ansicht, dass sich Real Madrid ehrenhaft verabschiedet. Der Feldverweis gegen Camavinga infolge eines „kindischen Fouls“ wird als „lächerlich“ bezeichnet. Das Blatt „El Mundo“ äußert sich vergleichbar und berichtet, der „umstrittene Platzverweis“ sei für das Ausscheiden verantwortlich, was für Real Madrid eine Saison ohne Titel bedeutet.

Einen anderen Tenor schlägt die Zeitung „Sport“ an. Sie schreibt, dass Bayern München Real Madrid „mit leeren Händen“ habe stehen lassen und ihnen „ihren Mythos“ entrissen habe. Das Scheitern sei ein „treffendes Spiegelbild einer Saison voller Fehler“. Die Treffer von Luis Díaz und Olise hätten die Partie besiegelt.

Die Publikation „ABC“ legt den Fokus auf den Akteur und nennt die Handlung den „dümmsten Platzverweis im denkbar ungünstigsten Moment“. Der französische Spieler habe seine Mannschaft in Unterzahl gebracht, als sich eine Verlängerung abzeichnete. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.