Abo

Tore gegen Papas HeimatSchwedens Yasin Ayari trifft doppelt gegen Tunesien

2 min
WM 2026 - Schweden - Tunesien

Sein Nicht-Jubel nach seinem ersten Tor hat einen Grund: Yasin Ayaris Vater stammt aus Tunesien.

Schwedens Yasin Ayari trifft doppelt gegen das Heimatland seines Vaters und verzichtet nach dem ersten Tor auf den Jubel.

Der schwedische Nationalspieler Yasin Ayari (22) hat während des WM-Turniers in Mexiko eine besondere Leistung gezeigt. Im Auftaktspiel in Monterrey gegen die tunesische Auswahl, das sein Team mit 5:1 gewann, erzielte der bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag stehende Profi zwei Treffer. Die Begegnung fand gegen das Geburtsland seines Vaters statt. Nach seinem ersten Torerfolg in Spielminute sieben unterließ Ayari zunächst eine Jubelgeste.

Als Ayari jedoch in der Nachspielzeit des ersten Spiels mit einem weiteren Treffer aus der Distanz das Endergebnis markierte, äußerte der in Solna nahe Stockholm gebürtige Akteur seine Freude. Die Mutter von Ayari hat ihre Wurzeln in Marokko.

WM 2026 - Schweden - Tunesien

Und dann jubelte Ayari doch.

Ayaris Bekenntnis zu Schweden: „ziemlich einfach“

Für Graham Potter (51), den britischen Nationaltrainer Schwedens, kam die starke Darbietung seines Spielers nicht unerwartet. „Er hat sehr viele Spiele in der Premier League gemacht“, konstatierte Potter. „Es ist nicht so, dass er aus dem Nichts kommt.“

Gegenüber der Sportzeitung „L'Équipe“ aus Frankreich hatte Ayari im Vorfeld der für ihn besonderen Begegnung seine Entscheidung für die schwedische Nationalmannschaft begründet. „Das war für mich ziemlich einfach, da ich in Schweden geboren bin und in meiner Jugend für die dortigen Nationalmannschaften gespielt habe.“ Ihm habe sein Vater die Wahl überlassen und dazu gesagt: „‚Du entscheidest‘“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.