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Überraschung bei der WMTunesien trennt sich nach 1:5-Debakel von Trainer Lamouchi

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Hervé Renard

Hervé Renard soll das tunesische Team übernehmen. (Archivbild)

Nach der 1:5-Klatsche gegen Schweden trennt sich Tunesien mitten in der WM 2026 von Nationaltrainer Sabri Lamouchi.

Der Fußballverband von Tunesien mitten in der Weltmeisterschaft 2026 von seinem Nationaltrainer Sabri Lamouchi (54) getrennt.

Verbandspräsident Moez Nasri wurde vom staatlichen Fernsehen mit der Aussage zitiert, dass der Franzose Hervé Renard die Nationalmannschaft als Nachfolger für den verbleibenden Turnierverlauf leiten soll. Später gab der Verband die Entscheidung auch online bekannt.

Renard bringt Erfahrung vom Afrika-Cup mit

Lamouchi hat laut Berichten des tunesischen Fernsehens das Mannschaftsquartier in Mexiko bereits verlassen, nachdem eine Einigung über die Auflösung seines Vertrags erzielt wurde. Die Ankunft von Renard im Teamcamp wird in Kürze erwartet, damit er die Mannschaft auf das zweite Gruppenspiel am Sonntag (MESZ) gegen Japan vorbereiten kann.

Der 57-jährige Renard trainierte bis vor Kurzem die saudi-arabische Auswahl. Er verfügt über umfassende Erfahrung als Trainer afrikanischer Nationalmannschaften und konnte sowohl mit Sambia als auch mit der Elfenbeinküste den Titel beim Afrika-Cup gewinnen.

Die hohe Niederlage gegen die schwedische Mannschaft war für Lamouchi ausschlaggebend. Seit er im Januar dieses Jahres das Amt des tunesischen Nationaltrainers antrat, gelang lediglich ein einziger Sieg mit 1:0 gegen Haiti.

In der WM-Vorbereitungsphase unterlag die Mannschaft des ehemaligen französischen Nationalspielers Österreich mit 0:1 und musste bei der Generalprobe eine 0:5-Niederlage gegen Belgien hinnehmen.

In der Gruppe F steht die tunesische Auswahl in den zwei ausstehenden Vorrundenspielen gegen Japan und die Niederlande nun erheblich unter Erfolgszwang. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.