Abo

Krimi um die MeisterschaftUmstrittener VAR-Elfmeter für Celtic sorgt für Wut

2 min
FC Motherwell - Celtic Glasgow

Handspiel oder nicht?

Wegen eines umstrittenen Handelfmeters für Celtic droht Heart of Midlothian der erste Meistertitel seit 1960 zu entgleiten.

Eine kontroverse Intervention des Video-Assistenten könnte Heart of Midlothian den ersten schottischen Meistertitel seit sechsundsechzig Jahren verwehren. Ein verwandelter Strafstoß wegen Handspiels in Minute neun der Nachspielzeit brachte Titelkonkurrent Celtic Glasgow einen 3:2-Erfolg gegen den FC Motherwell. Infolgedessen beträgt der Rückstand des amtierenden Meisters vor dem entscheidenden Spiel gegen die Hearts am Samstag lediglich einen Zähler anstatt drei.

Die Verärgerung bei dem Verein aus Edinburgh war dementsprechend groß. „Ich finde es widerlich. Für mich ist es kein Elfmeter“, äußerte Trainer Derek McInnes nach Sichtung der Aufnahmen aus Motherwell.

Lag ein Handspiel vor?

Der Vorfall ereignete sich wie folgt: Im Anschluss an einen langen Einwurf ging Sam Nicholson von Motherwell im Duell mit US-Verteidiger Auston Trusty zum Kopfball. Anfänglich sah es nach einer Klärung mit dem Kopf aus. Die Videoaufzeichnungen belegen aber, dass Nicholsons Hand sich vor dem Kopf befand und den Ball vermutlich touchierte. Gleichzeitig wurde sein Arm von Trustys Schulter aufwärts bewegt.

Entscheidendes Duell im Celtic Park

Ein 2:2-Unentschieden hätte bedeutet, dass sich die Hearts am finalen Spieltag in Glasgow eine Niederlage mit bis zu zwei Toren Differenz hätten erlauben können. Im Celtic Park ist eine Niederlage nun aber untersagt, weil sonst der erste Titelgewinn seit 1960 nicht mehr erreichbar ist.

„Wir haben alle gegen uns. Wir müssen uns klarmachen, dass wir gegen alle Widerstände ankämpfen müssen“, erklärte McInnes im Vorfeld der finalen Partie. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.