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Gegen teure WM-PreiseDFB-Team spendiert 600 Fans kostenlose Busfahrten

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Fußball-WM 2026 - Pressekonferenz Deutschland

Die Nationalspieler beteiligen sich an den Fahrtkosten der Fans in New York.

Die DFB-Elf reagiert auf Wucherpreise im Nahverkehr und spendiert 600 Fans die Busfahrt zum WM-Spiel in New York.

Wegen der erheblichen Kosten für den öffentlichen Nahverkehr in New York während der Fußball-WM stellt die deutsche Nationalmannschaft 600 Fans eine kostenfreie Beförderung zum letzten Vorrundenspiel zur Verfügung. Laut Deutscher Presse-Agentur werden die Ausgaben für die Busse von Kapitän Joshua Kimmich und seinen Teamkollegen getragen. Die Fahrzeuge sollen die Anhänger am 25. Juni von New York nach East Rutherford in New Jersey transportieren, wo das Spiel gegen Ecuador ausgetragen wird.

Mit dieser Maßnahme reagiert die DFB-Auswahl auf die Debatte über die während der WM an einigen Austragungsorten stark erhöhten Tarife im öffentlichen Verkehr. Die Geste soll eine finanzielle Entlastung für die angereisten Anhänger bewirken.

Voraussetzung: Mitgliedschaft im Fan-Club

Um ein unentgeltliches Busticket zu beanspruchen, ist die Mitgliedschaft im „Fan-Club Nationalmannschaft“ zwingend. Falls die Zahl der Anmeldungen die verfügbaren 600 Plätze übersteigt, erfolgt die Zuteilung mittels eines Losverfahrens.

Das Verkehrsunternehmen NJ Transit hatte die Tarife für die Verbindungen zwischen New York und East Rutherford nach deutlicher Kritik zwar reduziert, sie bewegen sich jedoch weiterhin auf einem Niveau, das weit über dem Üblichen liegt. Der Preis für ein Sonder-Zugticket wurde beispielsweise von ursprünglich 150 Dollar auf 98 Dollar für die Hin- und Rückfahrt gesenkt. Laut offiziellen Angaben belaufen sich die regulären Kosten für diese Strecke normalerweise auf etwa 12,90 Dollar.

WM-Stadion East Rutherford

Die Fahrt zur Endspiel-Arena in New Jersey ist teuer. (Archivbild)

Für eine Fahrt mit dem Bus, die anfänglich 80 Dollar für die komplette Strecke kosten sollte, werden jetzt 20 Dollar verlangt. Durch die Aktion der Nationalspieler können 600 DFB-Anhänger diese Route jedoch gratis nutzen.

Völler äußert sich kritisch zur Preisgestaltung

Im DFB-Quartier in Winston-Salem hat Sportdirektor Rudi Völler die Ticketpreise der FIFA scharf beanstandet. Er verwies insbesondere auf die ohnehin beträchtlichen Aufwendungen für Flüge und Unterbringung, welche die Fans zu stemmen haben. (dpa/red)

„Ja, dieses Paket ist natürlich furchtbar teuer. Das ist natürlich schwierig nachzuvollziehen, wieso sie jetzt Gründe haben, solche Preise zu verlangen“, äußerte Völler. „Da helfen wir mit dem DFB, dass wir das finanzieren.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.