Die USA starten souverän in die WM, während Brasilien auf den verletzten Superstar Neymar verzichten muss.
WM mit 228 TeamsInfantino-Witz sorgt für Ärger, USA siegt, Neymar verletzt

Die USA feiern einen perfekten WM-Start.
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Ein erfolgreicher WM-Beginn für die USA, eine umstrittene Äußerung des FIFA-Chefs und offene Fragen zu den DFB-Prämien prägen die Nachrichten.
Die Fußball-WM hat für den Mitausrichter USA mit einem deutlichen Erfolgserlebnis angefangen. In Inglewood, nahe Los Angeles, bezwang das Team die Auswahl von Paraguay mit 4:1 (3:0). Den Torreigen eröffnete ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla in der 7. Minute. Anschließend trugen sich Folarin Balogun mit zwei Treffern (31./45.+5) sowie der aus der Bundesliga bekannte Giovanni Reyna (90.+8) in die Torschützenliste ein. Den einzigen Treffer für Paraguay markierte Mauricio (73.).
Somit verzeichneten alle drei Ausrichterländer einen gelungenen Turnierbeginn. Mexiko hatte bereits sein Auftaktmatch mit 2:0 gegen Südafrika gewonnen. Kanada wiederum erkämpfte sich am Freitagabend nach einem zwischenzeitlichen Rückstand ein 1:1-Unentschieden gegen Bosnien-Herzegowina.
Infantinos Scherz über Italien löst Verstimmung aus
Für Unmut sorgte eine Äußerung von FIFA-Präsident Gianni Infantino, die als Scherz gedacht war, aber die WM-Probleme Italiens thematisierte. Gegenüber dem brasilianischen Sender CazéTV kommentierte er das wiederholte Verpassen der WM-Qualifikation durch die italienische Auswahl. Lächelnd spekulierte Infantino bezüglich einer potenziellen Erweiterung des Turniers auf 64 Mannschaften: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams - oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“ Laut der Nachrichtenagentur Ansa reagierte der italienische Sportminister Andrea Abodi verärgert und beabsichtigt, ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der FIFA zu führen.

Gianni Infantino hat mit einem Witz auf Kosten Italiens für Unmut gesorgt.
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Neuendorf zu den WM-Prämien des DFB-Teams
Über die Höhe der WM-Prämien für die deutsche Nationalelf besteht kurz vor Beginn des Turniers noch Unklarheit. DFB-Präsident Bernd Neuendorf äußerte sich aber optimistisch, dass eine Übereinkunft vor der Auftaktpartie am Sonntag (19.00 Uhr) in Houston gegen Curaçao erzielt wird. „Weitgehend besteht da Einigkeit. Es ist auch kein Thema, das noch in das erste Spiel getragen wird“, erläuterte der 64-Jährige. Er fügte hinzu: „Ich bin davon überzeugt, dass wir eigentlich eine gute Lösung haben.“

DFB-Chef Bernd Neuendorf äußert sich zum Prämienthema.
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Brasilien: Auftaktspiel ohne Superstar Neymar
Die brasilianische Nationalmannschaft muss ihr erstes Gruppenspiel bei der WM gegen Marokko ohne ihren Star Neymar bestreiten. Eine Wadenverletzung setzt den 34-jährigen Angreifer außer Gefecht. „Er arbeitet hart, um so schnell wie möglich fit zu sein. Wir hoffen, dass er kommende Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, teilte Trainer Carlo Ancelotti vor der Begegnung mit. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Offensivakteur für die gesamte Gruppenphase ausfallen wird. (dpa/red)

Neymar muss bei der WM erst einmal zuschauen. (Archivbild)
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