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„Kein Spiel bedeutungslos“13 Verbände weisen Kritik von Uefa-Präsident zurück

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin

Erntet Kritik: Aleksander Ceferin. (Archivbild)

"Kein Spiel ist bedeutungslos": 13 Verbände wehren sich gegen die Kritik von Uefa-Chef Ceferin an der WM-Aufstockung.

Fußballorganisationen aus Afrika, Asien und der Karibik widersprechen der Kritik von Aleksandar Ceferin, dem Präsidenten der Uefa, an der auf 48 Nationen vergrößerten Weltmeisterschaft. Ein gemeinsames Statement stellt klar: „Für unsere Länder ist kein WM-Spiel bedeutungslos.“

Die Organisationen bezogen sich auf Worte des slowenischen Uefa-Chefs. Aleksandar Ceferin hatte unlängst bei einem Pressetermin in Ljubljana dargelegt, die Expansion des Turniers schade dem Fußball, weil „viele Spiele völlig uninteressant“ seien. Zugleich gestand er zu: „Andererseits ermöglicht sie auch kleineren Ländern die Teilnahme und lässt sie die Atmosphäre der Weltmeisterschaft spüren, was sehr wichtig ist.“

Deutlicher Widerspruch von 13 Fußballnationen

Dieser Beanstandung stellen sich nun 13 Fußballorganisationen entgegen. Zu diesen zählen Senegal, Kap Verde, Curaçao, Usbekistan, Haiti und die Demokratische Republik Kongo, mit Support von Algerien, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ghana, der Elfenbeinküste sowie Südafrika. In dem Schreiben wurde mitgeteilt: „Wir weisen diese Äußerungen respektvoll, aber entschieden zurück“.

Die Qualifikation stelle für die Debütanten Kap Verde, Curaçao und Usbekistan einen Meilenstein und die Verwirklichung eines generationenübergreifenden Wunsches dar. Für Haiti und die Demokratische Republik Kongo, die letztmals 1974 teilnahmen, habe die Wiederkehr „nach langer Abwesenheit eine besondere Bedeutung für Millionen von Fans“.

Vorwurf der Geringschätzung

Die Bemerkungen des Uefa-Präsidenten, dass die Partien dieser Teams von geringerer Bedeutung seien, werden als Beleg für fehlende Anerkennung und als zutiefst ernüchternd empfunden. Es wird darauf verwiesen, dass hinter jeder erfolgreichen Qualifikation intensive Anstrengungen und beträchtliche Aufwendungen über Jahre hinweg stehen.

„Fußball gehört nicht einer ausgewählten Gruppe von Nationen. Seine Stärke liegt in seiner Universalität“, führten die Verfasser des Schreibens aus. Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft sei für zahlreiche Nationen weit mehr als ein reiner Triumph im Sport. „Sie ist ein Moment, der eine Generation inspiriert, die Entwicklung des Fußballs beschleunigt und bleibende Erinnerungen schafft. Wir sind überzeugt, dass jede qualifizierte Nation Respekt verdient“, unterstrichen die Organisationen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.