Im Stadion des WM-Finals wird der Kunstrasen durch Naturrasen ersetzt und die Spielfläche für das Turnier vergrößert.
Umbau fürs WM-FinaleMetLife Stadium erhält Naturrasen und verliert 1740 Sitze

Im Finalstadion der Fußball-WM wird der Rasen verlegt.
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Im MetLife Stadium in East Rutherford, dem Austragungsort des WM-Endspiels, ist mit den Arbeiten am Spielfeld begonnen worden. In der Arena, die sonst die Football-Teams New York Giants und New York Jets beheimatet, werden aktuell circa 600 Rollen Naturrasen ausgelegt. Die NFL-Mannschaften nutzen dort für gewöhnlich einen künstlichen Belag.
Darüber hinaus wurden im MetLife Stadium ungefähr 1.740 Sitzplätze in den Kurvenbereichen demontiert. Diese Maßnahme schafft den nötigen Raum für die internationalen Spielfeldabmessungen von 105 mal 68 Metern. Das Finale der Weltmeisterschaft wird dort am 19. Juli ausgetragen.
Verschiedene Rasenarten für die WM-Stadien
Der Weltfußballverband FIFA greift für das Turnier, das am 11. Juni startet, auf diverse Spielfeldbeläge in den Stadien der USA, Mexikos und Kanadas zurück. Laut Angaben der FIFA wurde das Gras über Monate hinweg auf zehn spezialisierten Betrieben in den Gastgebernationen angebaut und geerntet.
Angepasste Gräser für unterschiedliche Klimata
Im Stadion von East Rutherford wird daher Bermudagras verwendet, welches sich speziell für warme Klimata eignet. Die FIFA nutzt zwei Haupttypen von Rasen: In heißeren Spielorten wie Miami, Kansas City oder Guadalajara kommt Bermudagras zum Einsatz. In kühleren Regionen oder Hallenarenen wird hingegen eine Kombination aus Weidelgras und Kentucky-Bluegrass verlegt. (dpa/red)
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