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WM-GänsehautKolumbianer trösten weinenden Usbekistan-Fan

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Ein Fan mit Usbekistan-Flagge steht inmitten von kolumbianischen Fans.

Die kolumbianischen Fans waren gegen Usbekistan klar in der Überzahl

Ein weinender Junge aus Usbekistan wird bei der WM von kolumbianischen Fans getröstet. Die Geste sorgt im Netz für Furore.

Ein kleiner Junge weint bei der Niederlage seines Teams. Die Reaktion der gegnerischen Fans sorgt im Netz für Aufsehen.

Für Kolumbien begann die Weltmeisterschaft mit einem 3:1-Erfolg gegen den WM-Neuling Usbekistan. Doch abseits des sportlichen Geschehens in der Nacht zu Donnerstag im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt, erregte eine Szene auf den Rängen große Aufmerksamkeit. Obwohl die usbekischen Anhänger klar in der Minderheit waren, stand ein junger Fan im Mittelpunkt des Geschehens.

Ein im Internet verbreitetes Video zeigt, wie ein kleiner Junge, offensichtlich Fan Usbekistans, nach einem Gegentreffer untröstlich weint. Er umklammert dabei eine Nachbildung des WM-Pokals.

Kolumbianische Anhänger stimmen Gesänge für den Gegner an

Die Tränen des Kindes lösten bei den umsitzenden kolumbianischen Fans Mitgefühl aus. Obwohl die Mannschaft aus Usbekistan, die als erstes Team aus Zentralasien an einer WM teilnimmt, während der Partie von den gegnerischen Anhängern ausgebuht worden war, wandelte sich die Atmosphäre auf den Plätzen rund um den Jungen. Plötzlich begann jemand „Usbekistan, Usbekistan“ zu rufen, und weitere Fans, die kolumbianische Trikots trugen, schlossen sich an.

Hier das Video bei X anschauen:

Auch wenn die aufmunternden Rufe den Jungen nicht trösten konnten, fand die Geste in den sozialen Netzwerken großen Anklang. Nutzer auf der Plattform X zeigten sich beeindruckt. „Großer Respekt für die kolumbianischen Fans“, lautete ein Kommentar. Ein anderer Nutzer schrieb: „Gut gemacht, Jungs“, während ein weiterer postete: „Ich weine nicht, ich habe nur etwas im Auge.“

Usbekistans Trainer Fabio Cannavaro äußerte sich nach dem Spiel auf Instagram. „Es war nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben, aber in unserem allerersten WM-Spiel überhaupt habe ich mehr als eine Sache gesehen, auf der wir aufbauen können“, schrieb der italienische Weltmeister-Kapitän von 2006. Er sei zwar nicht glücklich, aber dennoch stolz auf die Leistung seines Teams.

Trotz der Niederlage gegen die Mannschaft um den Bayern-Star Luis Díaz hat Usbekistan noch zwei weitere Gelegenheiten, die ersten WM-Punkte der Landesgeschichte zu holen. Am kommenden Dienstag spielt das Team gegen Portugal mit Cristiano Ronaldo, bevor die Demokratische Republik Kongo der letzte Gegner in der Gruppenphase ist. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.