Neuseelands Tim Payne hat mehr Follower als sein Land Einwohner. Wie der Hype dem WM-Team nützen könnte.
WM-Hype um Tim PayneNeuseeländer hat mehr Follower als sein Land Einwohner

Tim Payne (l) hat mittlerweile viele Fans. (Archivbild)
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Ein Abwehrspieler aus Neuseeland übertrifft die Einwohnerzahl seines Landes an Followern. Der Ursprung des Aufsehens um Tim Payne und sein Nutzen für die Mannschaft.
Für die Nationalelf Neuseelands ist die Popularität des Teamkollegen und Social-Media-Phänomens Tim Payne nach Einschätzung von Kapitän Chris Wood (34) ausschließlich vorteilhaft. „Ich denke, es ist großartig“, äußerte der 34-Jährige im Vorfeld des WM-Starts seiner Mannschaft in Inglewood bei Los Angeles gegen den Iran (Dienstag 3.00 Uhr/ZDF/MagentaTV). „Ich denke, es wird andere Nationen dazu bringen, sich auf unser Team zu freuen.“ Durch Payne habe Neuseeland das Potenzial, für Anhänger anderer Länder zur zweiten Lieblingsmannschaft aufzusteigen. „Das ist nur gut für uns“, fügte Wood hinzu.
Initiiert wurde das große Aufsehen von dem argentinischen Influencer Valen Scarsini. Er verhalf dem zuvor relativ unbekannten Abwehrspieler mithilfe seiner Anhängerschaft zu Prominenz im Internet. Auf Instagram wuchs die Follower-Anzahl des 32-jährigen Payne binnen kurzer Zeit von etwa 4.700 auf 5,7 Millionen an. Diese Zahl übersteigt die Bevölkerungszahl von Neuseeland. Inzwischen wurde dem Verteidiger sogar ein eigenes Lied gewidmet.
Coach Bazeley bleibt gelassen: „Ich bin nicht in dieser Social-Media-Welt“
Der Nationaltrainer zeigt sich von dem Trubel allerdings unberührt. „Ich bin nicht in dieser Social-Media-Welt“, kommentierte Darren Bazeley (53). „Publicity ist Publicity. Unser Job ist es, weiterzumachen und zu performen.“
Eine Beeinträchtigung seiner Mannschaft durch das Aufsehen erwarte er nicht. Der Trainer führte aus, dass er seinen Spieler kenne und dieser ihm zugesichert habe, sein Fokus liege auf dem Training und dem Fußballspiel.
WM-Bilanz: Neuseeland wartet auf ersten Sieg
Für Neuseeland ist es die dritte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Die „All Whites“ konnten bislang in einer Endrunde keine Partie für sich entscheiden. In der Gruppe G stehen für Payne und seine Mannschaftskameraden außerdem Duelle mit Ägypten und Belgien an, zusätzlich zum Spiel gegen den Iran. (dpa/red)
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