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WM-Kult in Essen„Flaggen-Achim“ schmückt seine Straße für den kleinen Mann

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Fußball-WM - Fahnenmeer in Essen

«Flaggen-Achim» steht in einem Meer aus Fahnen in der Rullichstraße in Essen-Altendorf.

Seit zwei Jahrzehnten schmückt „Flaggen-Achim“ eine Straße in Essen in Schwarz-Rot-Gold und sorgt für WM-Stimmung.

Eine Essener Straße wird von Achim Klimmeck seit zwei Jahrzehnten in eine Flaggenpracht getaucht. Eine anfänglich bescheidene Aktion entwickelte sich zu einem Magneten für Fußballbegeisterte.

Von Fenstern, Bäumen und Laternenmasten wehen unzählige Deutschlandfahnen: Achim Klimmeck, besser bekannt unter dem Namen „Flaggen-Achim“, ziert seit zwei Dekaden die Rullichstraße in Essen anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Initiative, die 2006 im Zuge des Sommermärchens mit lediglich drei Flaggen ihren Anfang nahm, stellt mittlerweile einen zentralen Anziehungspunkt für Anhänger des Sports dar.

Dieses Engagement versteht sich als Option für Menschen, denen kostspielige Reisen zu den Spielstätten nicht möglich oder erwünscht sind. Mit Verweis auf die Eintrittspreise für die aktuelle Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko äußert Klimmeck: „Es soll eine Straße für den kleinen Mann sein“. Personen, die die Turnierstimmung miterleben wollen, besuchen daher das Viertel in Essen-Altendorf.

Großer Jubel nach dem Auftaktsieg

WM 2026 - Fahnenmeer in Essen

Das Motto der Fanmeile ist in diesem Jahr «Back to the Roots».

Eine besonders fröhliche Atmosphäre herrschte am Sonntagabend, unmittelbar im Anschluss an den 7:1-Erfolg des deutschen Nationalteams über Curaçao. Wiederholt passierten Fahrzeuge mit hupenden Signalen die dekorierte Straße. Eine Fahrerin kommentierte: „So muss das sein, immer unterstützen, das Land unterstützen, die beste Mannschaft unterstützen“.

Organisator bleibt trotz Freude realistisch

Trotz der allgemeinen Euphorie betrachtet Klimmeck die Weltmeisterschaft allerdings ohne übermäßige Zuversicht. Vor allem die Defensive stehe vor weiteren Herausforderungen, merkt er an. Er analysiert: „Die Elfenbeinküste wird natürlich mit einer anderen Härte rangehen“. Das Team benötige hier noch eine gewisse Eingewöhnungsphase.

Zumindest sei schon ein erster Erfolg verbucht und die Unterstützung durch die Anhänger in Deutschland gewiss. „Da sind 84 Millionen dahinter. Und das wollen wir doch haben, oder nicht?“, meint Klimmeck. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.