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WM-Premiere für den VARSchiedsrichter korrigiert Gelbe Karte nach einer Schwalbe

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WM 2026 - USA - Paraguay

Schiedsrichter Danny Makkelie wendet die neue Regel an.

WM-Premiere: Dank einer neuen Regel korrigiert der Video-Assistent erstmals eine Gelbe Karte und bestraft eine Schwalbe.

Das Auftaktmatch der Fußball-WM war Schauplatz einer Premiere: Der Video-Schiedsrichter nutzte zum ersten Mal seine erweiterten Kompetenzen. In der Partie des Mitausrichters USA, die gegen Paraguay stattfand und mit 4:1 endete, verwarnte der Unparteiische Danny Makkelie kurz nach Wiederanpfiff den Kapitän des US-Teams, Tim Ream. Grund dafür war ein angebliches Vergehen an Miguel Almirón von der paraguayischen Mannschaft.

Eine Intervention des Video-Assistenten erfolgte, obwohl der fällige Freistoß bereits stattgefunden hatte. Daraufhin sichtete der niederländische Referee Makkelie die Spielsituation erneut und revidierte sein ursprüngliches Urteil. Die Konsequenz: Die Verwarnung gegen Ream wurde aufgehoben und stattdessen Almirón wegen einer Unsportlichkeit (Schwalbe) mit Gelb bestraft. Das Fernsehpublikum erfuhr durch eine Texteinblendung, dass die Überprüfung aufgrund einer „Spielerverwechslung“ erfolgte.

Erweiterte Eingriffsbefugnis für Video-Assistenten

Grundlage für die Intervention ist eine Regeländerung der internationalen Instanz für Fußballregeln (Ifab), die im Frühjahr beschlossen wurde. Gemäß der neuen Vorschrift kann der Video-Assistent jetzt in drei zusätzlichen Szenarien eingreifen, um Fehlurteile des Hauptschiedsrichters zu korrigieren. Dies betrifft unter anderem Situationen, die eine Karte in Gelb oder Rot für den unzutreffenden Spieler oder die falsche Mannschaft zur Folge haben. Nach der alten Regelung war eine Überprüfung von Spielerverwechslungen nur gestattet, wenn der Referee einen Akteur desselben Teams fälschlicherweise verwarnt oder vom Platz gestellt hatte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.