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WM-Schock für BrasilienSuperstar Neymar fällt zum Auftakt gegen Marokko aus

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Neymar

Neymar verpasst den WM-Auftakt mit Brasilien. (Archivbild)

Rückschlag für Brasilien: Superstar Neymar fällt zum WM-Start gegen Marokko verletzt aus. Sein Ausfall könnte länger dauern.

Der brasilianische Ausnahmespieler Neymar wird das erste WM-Spiel verpassen. Seine Wadenverletzung wirft Fragen auf, auch zur Dauer seines Ausfalls.

Zum Auftakt der WM-Vorrunde gegen Marokko muss die brasilianische Nationalmannschaft ohne ihren Star Neymar auskommen. Eventuell fehlt er sogar für die komplette Gruppenphase. „Er arbeitet hart, um so schnell wie möglich fit zu sein. Wir hoffen, dass er kommende Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, äußerte sich Trainer Carlo Ancelotti im Vorfeld der Partie gegen das nordafrikanische Team (Sonntag, 0.00 Uhr/ZDF und MagentaTV).

Der 34-jährige Neymar kämpft mit den Auswirkungen einer Verletzung an der Wade. Aus diesem Grund nahm er auch am Tag vor der Begegnung mit Marokko nicht am Mannschaftstraining teil. Nach Angaben des Verbandes erholt sich der Angreifer vom FC Santos, müsse jedoch „den geplanten Prozess der Genesung und des körperlichen Aufbaus fortsetzen“. Schon bei den beiden Vorbereitungsspielen gegen Panama und Ägypten musste er aussetzen. Die weiteren Partien der Seleção in der Gruppenphase finden am 20. Juni gegen Haiti und am 26. Juni gegen Schottland statt.

Ancelottis Gründe für die Nominierung Neymars

Dass Neymar für die WM nominiert wurde, galt weithin als Überraschung, sorgte in seiner Heimat Brasilien aber für große Begeisterung. Sein letztes Spiel für die Nationalelf absolvierte der Rekordtorschütze vor über zweieinhalb Jahren. Der routinierte Angreifer erreicht momentan nicht das Niveau seiner erfolgreichen Phasen beim FC Barcelona und Paris Saint-Germain.

Coach Ancelotti begründete die Entscheidung damit, Neymar nicht allein wegen seiner außergewöhnlichen spielerischen Fähigkeiten, sondern auch aufgrund seiner Routine berufen zu haben. „Er kann ein gutes Beispiel für die jüngeren Spieler in unserem Kader sein.“ Sein Mannschaftskamerad Vinícius Júnior nannte Neymar ein Vorbild: „Er inspiriert mich. Ich wünsche ihm schnelle Genesung und freue mich, wenn er endlich wieder auf dem Feld steht.“

Marokkos Kapitän Hakimi über Neymars Fehlen

Der Ausfall des Stürmers hat für Marokko laut dessen Trainer Mohamed Ouahbi (49) keine Auswirkungen auf die Vorbereitung. „Wir haben uns auf ein Match mit und ohne Neymar vorbereitet. Für uns ändert sich nichts“, teilte der Coach mit.

Achraf Hakimi, der Kapitän Marokkos, findet es dagegen schade, dass die Begegnung mit Neymar nicht zustande kommt. „Ich will gegen die besten Spieler antreten und Neymar gehört zu den Besten“, sagte der Champions-League-Sieger von Paris Saint-Germain. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.