Senegals Trainer Pape Thiaw ist von den Erfolgen afrikanischer Teams bei der WM nicht überrascht und gibt sich selbstbewusst.
„Wir können jeden schlagen“Senegal-Coach über Erfolge afrikanischer Teams bei der WM

Pape Thiaw und seine Senegalesen sind heiß auf das Duell mit Frankreich. (Archivbild)
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Die positiven Resultate afrikanischer Teams während der laufenden WM-Gruppenphase sind für Pape Thiaw, den Coach des Senegal, keine Überraschung. „Für Sie mag es eine Überraschung sein, für mich nicht“, äußerte der 45-Jährige im Vorfeld des Spiels seiner Auswahl gegen Frankreich, als er zu den Ergebnissen der ersten Spiele befragt wurde.
Thiaw führte aus, dass sich der Fußball in Afrika erheblich entwickelt habe. Dies sei bereits durch den Einzug Marokkos ins Halbfinale bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar deutlich geworden. Inzwischen nehmen außerdem mehr afrikanische Nationen teil. Der vergangene Afrika Cup im Winter habe ebenfalls gezeigt, „dass das Niveau sehr hoch ist“.
Selbstbewusstsein vor Duell mit Frankreich
Die bislang größte Sensation des Turniers gelang dem WM-Debütanten Kap Verde, der gegen Europameister Spanien ein 0:0 erreichte. Zuvor hatte auch Marokko mit einem 1:1 gegen den Rekordweltmeister Brasilien einen Punktgewinn verbucht. Die Elfenbeinküste, die am Samstag in Toronto als nächster Gegner auf das deutsche Team trifft, siegte dank eines späten Treffers mit 1:0 über Ecuador. Mit einem 1:1 gegen Belgien sicherte sich auch Ägypten einen Punkt.
Thiaw und die senegalesische Auswahl planen ebenfalls, am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/MagentaTV) zuversichtlich in die Begegnung mit Titelaspirant Frankreich zu gehen. Der Trainer räumte ein, „Les Bleus“ verfügten über „Weltklasse-Spieler“, fügte aber hinzu: „Aber wir auch. Wir können jede Mannschaft schlagen.“ Eine historische Parallele besteht: Bereits bei der Weltmeisterschaft 2002 kam es zum Auftaktspiel zwischen den Westafrikanern und Frankreich, das mit einem überraschenden 1:0-Sieg für den Senegal endete. Thiaw gehörte damals zum Kader, saß bei diesem Erfolg jedoch nur auf der Ersatzbank. (dpa/red)
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