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Zoff um deutschen SchiriArteta wütet nach CL-Finale, Experten loben Siebert

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Daniel Siebert

Hatte im Finale alles im Griff: der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert.

Scharfe Kritik von Arsenal-Trainer Arteta an Schiri Siebert nach dem CL-Finale, doch deutsche Experten sind voll des Lobes.

Mikel Arteta, Trainer des FC Arsenal, hat nach dem Champions-League-Endspiel deutliche Kritik am deutschen Referee Daniel Siebert geübt. Der Spanier beklagte sich nach der 3:4-Niederlage seiner Mannschaft im Elfmeterschießen kontra Paris Saint-Germain über einen verweigerten Strafstoß in der Verlängerung. «Ich habe mir alle Elfmeter des Turniers der letzten 72 Stunden angesehen, um zu verstehen, was ein Elfmeter ist und was nicht, und das kann durchaus ein Elfmeter sein», erklärte Arteta.

Der Trainer von Arsenal spielte auf eine konkrete Situation in der Verlängerung an. Im Strafraum war sein Spieler Noni Madueke nach einem Laufduell mit dem PSG-Verteidiger Nuno Mendes zu Fall gekommen. Daraufhin hatten Arteta und Declan Rice energisch einen Strafstoß und die Überprüfung durch den VAR gefordert.

Siebert blieb jedoch bei seiner ursprünglichen Einschätzung und ließ sich nicht beeinflussen. Wegen der Proteste zeigte er sowohl Arteta als auch Rice die Gelbe Karte. Rückendeckung erhielt der Referee von Thorsten Kinhöfer, dem Schiedsrichter-Experten des ZDF. «Beide halten, beide zerren. Im Champions-League-Finale ist das kein Strafstoß», urteilte Kinhöfer und bestätigte damit Sieberts Vorgehen.

Unmut der Arsenal-Anhänger gegen Siebert

Der Unparteiische zog während des Endspiels wiederholt den Zorn der Arsenal-Anhänger auf sich und wurde von ihnen ausgepfiffen. Ein Vorfall ereignete sich kurz vor dem Halbzeitpfiff: Siebert beendete die erste Spielhälfte, bevor ein Eckball für Arsenal ausgeführt werden konnte, weil Bukayo Saka sich dafür zu viel Zeit ließ.

Mit diesem konsequenten Vorgehen setzte Siebert bereits die neuen Direktiven gegen Spielverzögerung um, die bei der kommenden WM zur Anwendung kommen. Diese beinhalten die 8-Sekunden-Regel für Torhüter sowie die 5-Sekunden-Regel bei Einwürfen und Abstößen.

Expertenlob für den deutschen Referee

Im zweiten Durchgang sorgte Siebert für weiteren Unmut bei den englischen Anhängern, als er nach einem Foulspiel auf Elfmeter für PSG entschied. Der Strafstoß, den Weltfußballer Ousmane Dembélé verwandelte, war jedoch unzweifelhaft korrekt. «Der hat heute gepfiffen, besser geht's nicht», lautete das Lob von Sky-Experte Dietmar Hamann.

Kinhöfer schloss sich dieser positiven Beurteilung an. «Da muss man wirklich den Hut vor ziehen. Er hat eine natürliche Autorität ausgestrahlt. Er war bei den unpopulären Entscheidungen immer präsent, hat alles im Griff behalten. Da muss man wirklich von einer Werbung für das deutsche Schiedsrichterwesen sprechen», so der 57-Jährige. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.