Abo

Geste des DominatorsVingegaard überlässt Teamkollege Kuss den Etappensieg

2 min
UCI WorldTour - Giro d’Italia

Jonas Vingegaard führt den Giro d'Italia weiter an.

Trotz Gesamtsieg vor Augen überlässt Jonas Vingegaard seinem Teamkollegen Sepp Kuss den Sieg auf der Königsetappe.

Obwohl Jonas Vingegaard kurz vor dem Gesamtsieg beim Giro d'Italia steht, überließ er den Triumph auf der Königsetappe seinem Teamkollegen Sepp Kuss. Dem 29-jährigen Dänen genügte auf der 19. Etappe über 151 Kilometer nach Piani di Pezzè ein fünfter Platz.

Auf dem äußerst fordernden Teilstück mit 4.800 Höhenmetern sicherte sich der Kanadier Derek Gee den zweiten Rang. Er kam hinter dem siegreichen US-Amerikaner Kuss und vor dem Italiener Giulio Ciccone ins Ziel.

Vingegaards Vorsprung in der Gesamtwertung bleibt stabil

In der Gesamtwertung behauptet Vingegaard weiterhin eine Führung von 4:03 Minuten vor dem Österreicher Felix Gall. Der ehemalige Giro-Gewinner Jai Hindley aus Australien liegt mit 5:04 Minuten Abstand auf dem dritten Platz.

Das Rennen wurde über weite Strecken von einer größeren Fluchtgruppe geprägt, deren Vorsprung von Vingegaards Team Visma jedoch auf unter drei Minuten begrenzt wurde. Die Fahrer mussten auf der Etappe sechs Anstiege meistern, zu denen auch der Passo Giao zählte, mit 2.233 Metern der höchste Punkt der 109. Italien-Rundfahrt.

Kuss komplettiert mit Tagessieg seine Grand-Tour-Sammlung

Auf dem finalen Anstieg, der sich über fünf Kilometer erstreckte und eine mittlere Steigung von 9,7 Prozent aufwies, attackierte Kuss aus der Fluchtgruppe heraus.

Kuss sicherte sich einen Vorsprung von 13 Sekunden vor Gee und erreichte so das Ziel. Durch diesen Triumph vervollständigt er seine Sammlung von Etappensiegen bei allen großen Rundfahrten, nachdem er bereits bei der Tour de France und der Vuelta a España erfolgreich war.

Aufgabe von Jhonatan Narváez nach drei Etappenerfolgen

Die Rundfahrt ist für einen ihrer prägenden Fahrer, den Ecuadorianer Jhonatan Narváez, vorzeitig zu Ende. Er stieg schon früh auf dem Teilstück aus, da er am Vortag bei einem kleinen Unfall auf dem Weg zum Bus beeinträchtigt wurde. Zuvor hatte Narváez die vierte, achte sowie die elfte Etappe für sich entschieden.

Die letzte Gebirgsprüfung erwartet die Fahrer am Samstag, wo Vingegaard die Möglichkeit hat, seinen Gesamterfolg rechnerisch zu sichern. Von der 200 Kilometer langen Route zwischen Gemona del Friuli und dem Skiort Piancavallo sind die ersten 130 Kilometer überwiegend flach. Danach folgt die zweimalige Bewältigung des 14,5 Kilometer langen Anstiegs zum Ziel, was einer Gesamthöhendifferenz von 3.750 Metern entspricht. Es ist üblich, dass auf dem finalen Teilstück in Rom der Gesamtführende nicht mehr attackiert wird. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.