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Handball-Spitzenturnier findet in Europa statt USA stattPlanänderung betrifft Füchse Berlin und andere Top-Mannschaften

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Bob Hanning

Bob Hannings Füchse Berlin reisen im August nun doch nicht in die USA. (Archivfoto)

Aufgrund politischer Unwägbarkeiten wird ein hochklassiges Handball-Event, an dem auch die Füchse Berlin teilnehmen, von Las Vegas nach Europa umgeplant.

Ein international erstklassig besetztes Handball-Event unter Beteiligung der Füchse Berlin findet entgegen der ursprünglichen Planung nicht in den Vereinigten Staaten statt. Wie die dpa meldet, wurde die Austragung von Las Vegas nach Europa verlegt. „Angesichts des derzeitigen unvorhersehbaren politischen Umfelds zwischen den USA und Europa haben wir wir uns dafür entschieden, die erste Veranstaltung in Europa auszurichten“, begründete Initiator Mads Winther, CEO der Veranstalterfirma „Pro Handball USA“, die Entscheidung.

Der ursprüngliche Termin für das Event in Las Vegas war vom 1. bis 9. August vorgesehen. Außer den Füchsen war die Anreise der europäischen Spitzenvereine HBC Nantes aus Frankreich, Aalborg Håndbold aus Dänemark sowie Pick Szeged aus Ungarn in die USA geplant. Gleichzeitig ist eine Austragung für vier Damenmannschaften vorgesehen.

Begründung: „Unvorhergesehene Herausforderungen“

Laut Winther sei dieser Entschluss nach einem „sehr engen Dialog“ gefallen. Die Umverlegung sei eine Konsequenz aus der gegenwärtigen politischen Lage.

„Wir haben die Lage eingeschätzt und müssen erkennen, dass das Risiko, auf unvorhergesehene Herausforderungen zu stoßen, die sich negativ auf das Projekt auswirken könnten, angesichts der aktuellen Situation zu groß ist“, erläuterte der Initiator.

Europäischer Spielort steht noch nicht fest

Der genaue europäische Austragungsort für das Turnier wurde bisher nicht mitgeteilt. Die darauffolgenden Veranstaltungen für die Jahre 2027 und 2028 sind allerdings weiterhin planmäßig in den Vereinigten Staaten vorgesehen.

Füchse-Manager Bob Hanning äußerte schon im Vorjahr, dass mit Winthers ambitioniertem Projekt „Amerika verdient Handball“ der Sport auch auf weiteren Kontinenten populärer gemacht werden solle. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.