Das Zweitliga-Team von Trainer Zoran Kukic ist beim 67:87 chancenlos, wahrt aber seinen Vorsprung auf die Abstiegsränge.
BasketballRheinstars Köln spielen in Tübingen ideenlos und träge

Stephan Baeck, Sportgeschäftsführer der Rheinstars Köln.
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Es war ein Abend, den die Rheinstars gerne schnell vergessen würden, über den jedoch noch zu reden sein wird. Die Basketballer von Trainer Zoran Kukic unterlagen am Samstag in der Zweiten Bundesliga (Pro A) bei den Tigers Tübingen mit 67:87 (35:48), ähnlich chancenlos waren sie gegen den Rivalen aus Baden-Württemberg beim 59:80 im Hinspiel.
„Um es ganz klar zu sagen: So dürfen wir uns nicht präsentieren. Unser Spiel wirkte uninspiriert, auffällig teilnahms- und ideenlos“, kritisierte Sportgeschäftsführer Stephan Baeck. „Im Prinzip sind wir mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir selbstgefällig und träge werden. Es ist unsere Aufgabe als Organisation, mit den Coaches einer solchen Dynamik im Team entgegenzuwirken.“
Wir haben sehr, sehr schlecht gespielt und müssen schauen, dass wir in den restlichen sieben Spielen die Saison vernünftig zu Ende bringen
Auch Kukic war vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht, er sagte: „Wir haben sehr, sehr schlecht gespielt und müssen schauen, dass wir in den restlichen sieben Spielen die Saison vernünftig zu Ende bringen. Da sind wir bei unseren Fans in der Pflicht, aber auch uns selbst gegenüber.“
Große Ziele gibt es für den Aufsteiger nicht mehr zu erreichen. Da Wolmirstedt am Freitagabend gegen Crailsheim verlor (78:81), bleibt es beim beruhigenden Kölner Vorsprung von vier Siegen auf den ersten Abstiegsplatz. Die Playoff-Ränge sind nach dem 82:75-Erfolg des VfL Bochum gegen Bremerhaven bei sechs Punkten Rückstand allerdings auch kaum noch zu erreichen. Viel anderes, als sich auf punktuelle Höhepunkte wie die Begegnung mit Spitzenreiter Hagen am 23. März (19.30 Uhr, Motorworld) zu freuen, bleibt den Kölnern nicht.
Lediglich im ersten Viertel gestalteten die Gäste das Duell ausgeglichen (15:15). In der Folge mangelte es an Tempo, Intensität und einer Wurfquote, die es den Rheinstars ermöglicht hätte, den Gegner ernsthaft zu fordern.
Rheinstars Köln: Russell (12 Punkte/6 Rebounds), Watson (4), Günther (2), Begue (10/8 Rebounds), Hujic (1), Davis (3), Paige, Rohwer (7/6 Rebounds), Onyejiaka, Miller (5), Elisias (12/3 Rebounds), Baptiste (11/8 Rebounds).

