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Dritte LigaArne Schulz rettet Viktoria Köln einen Punkt in Regensburg

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07.02.2026, Fussball, GER, Saison, 3.Liga, Saision 2025/2026, 23. Spieltag, SSV Jahn Regensburg - Viktoria Köln Arne Schulz Köln am Ball vor Sebastian Stolze Regensburg DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. *** 07 02 2026, Soccer, GER, Season, 3 Liga, Season 2025 2026, 23 Matchday, SSV Jahn Regensburg Viktoria Köln Arne Schulz Köln am Ball vor Sebastian Stolze Regensburg DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO

Sicherer Rückhalt: Viktoria-Keeper Arne Schulz

Beim 0:0 vergeben die Höhenberger zunächst viele Chancen, am Schluss pariert der Keeper stark.

Das Spiel im Jahnstadion plätscherte schon seit einiger Zeit nur noch vor sich hin. Am Samstagnachmittag hatten sich Regensburg und der FC Viktoria Köln scheinbar auf ein 0:0 geeinigt – als die Gastgeber in der 97. Minute doch noch einmal den Jubelschrei auf den Lippen hatten. Im Anschluss an einen Einwurf war eine Flanke auf dem Kopf von Xaver Posselt gelandet, der den Ball schön in Richtung Unterkante der Latte drückte. Doch Arne Schulz hatte mal wieder einen herausragenden Tag erwischt und kratzte den Ball mit einem tollen Reflex aus dem Winkel. Somit blieb es beim torlosen Unentschieden und die Viktoria konnte Regensburg zumindest auf Distanz halten. „Man kann nur den Hut ziehen, dass die Jungs es am Ende mit der Null über die Bühne bringen. Der Zusammenhalt, den die Mannschaft ausgestrahlt hat, ist vielleicht noch mal mehr wert als der Punkt“, lobte Trainer Marian Wilhelm.

07.02.2026, Fussball, GER, Saison, 3.Liga, Saision 2025/2026, 23. Spieltag, SSV Jahn Regensburg - Viktoria Köln Sebastian Stolze Regensburg gegen Tim Kloss Köln DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. *** 07 02 2026, Soccer, GER, Season, 3 Liga, Season 2025 2026, Matchday 23, SSV Jahn Regensburg Viktoria Köln Sebastian Stolze Regensburg vs Tim Kloss Köln DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO

Tim Kloss (r.) im Duell mit Sebastian Stolze

Viktoria Köln vergibt diverse Großchancen

Dabei hatte die Viktoria druckvoll begonnen und sich schnell mehrere Großchancen herausgespielt. Zunächst legte Benjamin Zank auf Leonhard Münst ab, der Schuss des Mittelfeldstrategen zischte über die Regensburger Torlatte (15.). Wenig später spielte David Otto seinen Sturmpartner Zank schön frei. Der 21-Jährige hörte auf seinen Angreifer-Instinkt und zielte aufs lange Eck, anstatt die freistehenden Kollegen in der Mitte zu bedienen – doch Felix Gebhardt parierte mit dem Fuß (20.). Die Viktoria war gut im Kombinationsfluss, Regensburg lief nur hinterher. So auch in der 26. Minute, als sich Meiko Sponsel auf den Weg über rechts machte, nach einem Doppelpass mit Otto im Strafraum zum Abschluss kam, den Ball aber nicht aufs Tor bringen konnte. „Es ist ein bisschen schade, dass wir uns da nicht belohnen. Drei Hundertprozentige habe ich schon gezählt“, sagte Trainer Wilhelm.

Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Regensburg dann besser ins Spiel und Viktoria-Keeper Schulz rückte in den Fokus. In der 34. und in der 37. Minute hielt Kölns neue Nummer eins mit guten Reflexen die Null. Der 22-Jährige war auch immer wieder mit dem Fuß gefordert, weil die Höhenberger ihr Spiel oft über den Torhüter eröffnete – mit dem einen oder anderen Pass zögerte Schulz bis zum letzten Sekundenbruchteil. „Es zeigt, welche Ruhe Arne hat. Er traut sich dieses Spiel zu“, lobte Wilhelm mit der Gewissheit, dass die Spieleröffnung unfallfrei funktioniert hatte. Die Mannschaft vertraue dem Torhüter, das würden die zahlreichen Rückpässe belegen, so der Trainer. „Und Dudu mit seinen brasilianischen Wurzeln hat mich auch das eine oder andere graue Haar gekostet“, verwies Wilhelm auf den nach Portugal gewechselten Schulz-Vorgänger.

Die beiden Abwehrchefs fehlen

In Halbzeit zwei vergab die Viktoria auch ihre vierte Großchance, Otto scheiterte von der Strafraumkannte an Jahn-Keeper Gebhardt. Anschließend kam Regensburg besser ins Spiel. Die Gäste, die ohne ihre Abwehr-Routiniers Lars Dietz (Gelbsperre) und Christoph Greger (Rückenprobleme) auskommen mussten, legten den Fokus auf die Defensivarbeit. „Das ist ein Gefühl, das die Mannschaft auf dem Platz entwickelt“, sagte Wilhelm. „Ihnen etwas anderes aufzuzwingen, ist dann schwierig.“ Es sei ein reifer Auftritt des jungen Teams gewesen. In Simon Handle (33), Frank Ronstadt (28) und Otto (26) waren nur drei Profis aus der Startelf über 25. „Es geht darum, solche Phasen zu überstehen, auch ohne viele Führungsspieler“, sagte Wilhelm. „Es war immer ein Fuß dazwischen, oder am Schluss natürlich Arne.“

Viktoria Köln: Schulz - Sponsel, Boboy, Kloss - Handle, Ronstadt (60. Tonye) - Wolf, Engelhardt (74. Eisenhuth) - Münst, Otto - Zank (74. Sachse). – Zuschauer: 6350.