Der Höhenberger Drittligist empfängt am Freitagabend den SSV Jahn. Die Regensburger haben sich ebenfalls verstärkt.
Viktoria KölnNeuzugang Soichiro Kozuki ist bereit für Regensburg

Soichiro Kozuki soll Viktorias Angriff ankurbeln.
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Der FC Viktoria Köln empfängt am Freitagabend (19 Uhr) den SSV Jahn Regensburg zum Auftakt des vierten Drittliga-Spieltags. Kurz vor Ende des Sommertransferfensters (schließt am 1. September) haben sich beide Teams noch einmal in der Offensive verstärkt. Regensburg verpflichtete Florian Dietz vom 1. FC Köln, Lukas Kwasniok hatte den 27-Jährigen im Sommer aus dem Bundesliga-Kader aussortiert, zwei Ligen tiefer möchte der Angreifer nun sein Glück in Ostbayern versuchen. „In seinem Profil sehen wir einen Stürmer, der mit seiner Wucht im Zweikampf, seiner Präsenz im Strafraum und seiner herausragenden Mentalität gegen den Ball genau zur Jahnelf passt“, erklärte Sport-Geschäftsführer Achim Beierlorzer.
Die Viktoria ihrerseits nahm Soichiro Kozuki unter Vertrag, der 24 Jahre alte Flügelstürmer spielte zuletzt für 1860 München und soll in Höhenberg Tyger Lobinger mit Bällen versorgen. „Er ist sehr spielfreudig, gleichzeitig auch zielstrebig zum Tor“, sagte Trainer Marian Wilhelm. „Dazu ist Soichiro ein toller Charakter und bringt viel Energie mit.“ Er wolle Fußball spielen – und könne das auch, auf quasi jeder offensiven Position. Kozuki stehe „voll im Saft“ und ist laut Wilhelm bereits für Freitagabend eine Option, gleiches dürfte für den neuen Regensburger Dietz gelten.
Zwei Liga-Auswärtsniederlagen für Viktoria Köln
Nach zwei Liga-Auswärtsniederlagen will Köln gegen den Jahn wieder seine Heimstärke auf den Platz bringen, eine weitere Pleite würde ein frühzeitiges Abrutschen in den Tabellenkeller bedeuten. „Wir hatten in den letzten Spielen viele gute Momente. Aber von denen möchten wir uns nicht blenden lassen, gleichzeitig müssen wir an sie anknüpfen“, forderte Wilhelm. Seine Mannschaft müsse in beiden Strafräumen konsequenter sein – zuletzt hatte die Viktoria einerseits reihenweise Großchancen vergeben und gleichzeitig zu viele leichte Gegentore hergeschenkt. Diese Kombination macht Siege quasi unmöglich.
Noch unklar ist, ob Kapitän Christoph Greger in die Startelf zurückkehren kann. Der Innenverteidiger hatte das Spiel beim SV Waldhof Mannheim (0:2) verletzungsbedingt verpasst. „Regensburg spielt sehr geradlinig und mit viel Wucht“, warnte Wilhelm. „Aber wir möchten ihnen natürlich auch unser Spiel aufzwingen.“