Der Keeper und der Kapitän bleiben in Köln und werden behandelt. Für die Viktoria geht es am Montag los in Richtung Türkei.
Verletzte FührungsspielerViktoria Köln reist ohne Dudu und Greger ins Trainingslager

Hat hartnäckige Rückenbeschwerden: Viktoria-Kapitän Christoph Greger
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Nach einer kurzen Feiertagspause nehmen die Drittliga-Fußballer des FC Viktoria Köln am Samstag wieder ihre Arbeit auf. Coach Marian Wilhelm erwartet seine Profis um 12 Uhr zur Leistungsdiagnostik. Am Montag reisen die Höhenberger dann für eine Woche ins Trainingslager nach Belek an die türkische Mittelmeerküste. Dort ist auch Viktorias einziges Testspiel der Wintervorbereitung geplant, am 11. Januar treffen die Kölner auf den West-Regionalligisten Sportfreunde Siegen.
Nicht mit ins Trainingslager reisen werden neben dem langzeitverletzten Marco Pledl (Reha nach Kreuzbandriss) auch die beiden angeschlagenen Routiniers Dudu und Christoph Greger. Der Kapitän kam letztmals Ende November zum Einsatz, seitdem wird der Innenverteidiger von Rückenbeschweren ausgebremst. Bei Viktorias Nummer eins war während des Aufwärmprogramms vor dem Spiel in Aachen Mitte Dezember eine Schulterverletzung wieder aufgebrochen. „Es macht mehr Sinn, wenn sie in Köln bleiben, hier kann sich richtig um sie gekümmert werden“, sagte Stephan Küsters, Sportlicher Leiter der Viktoria.
Hoffnung auf baldige Rückkehr ins Training
Trainer Wilhelm hofft, dass das Duo zum Rückrundenstart (18. Januar beim 1. FC Schweinfurt 05) zumindest wieder im Mannschaftstraining ist. Allerdings sei das genaue Datum des Comebacks schwer zu prognostizieren, meinte Küsters. „Aber Arne Schulz hat unter Beweis gestellt, dass der Dudu gut vertreten kann. Gleiches gilt für die Jungs, die Greg ersetzt haben“, so der Sportchef. „Aber natürlich tuen die Ausfälle weh, das nimmt unserem Kader die Breite.“
In Belek will Coach Wilhelm den Fokus vor allem auf das Spiel im letzten Drittel legen. „Wir wollen unsere Torausbeute verbessern, da hat uns in einigen Szenen die Überzeugung gefehlt. Diese letzte Konsequenz haben wir schon häufig angesprochen“, sagte der 37-Jährige, der seinen Kader mit drei oder vier Jugendspielern auffüllen wird. Auch weitere personelle Änderungen wollte Wilhelm nicht ausschließen. Damit die Viktoria einen Spieler verpflichten kann, müsste jedoch zunächst ein Profi den Klub verlassen.

