Dramatisches Saisonende für GWD Minden: Ein Pfostentreffer im letzten Wurf besiegelt den Abstieg in die zweite Liga.
Drama in letzter SekundeGWD Minden steigt nach Pfostentreffer aus Bundesliga ab

Malte Semisch und GWD Minden steigen aus der Handball-Bundesliga ab. (Archivbild)
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Nervenaufreibendes Saisonende: GWD Minden nach Pfostentreffer abgestiegen. Der letzte Wurf der Saison traf nur das Aluminium und besiegelte das Schicksal. Für GWD Minden bedeutet das bittere Saisonende den Gang in die zweite Liga.
Weil der entscheidende Wurf der Partie das Tor verfehlte und am Pfosten landete, muss GWD Minden als zweite Mannschaft den Weg in die Handball-Zweitklassigkeit antreten. In der letzten Begegnung der Spielzeit unterlag der Aufsteiger auswärts beim SC DHfK Leipzig mit 25:26 (14:18). Somit begleitet das Team aus Ostwestfalen die Sachsen, die bereits als Tabellenletzter feststanden, in die 2. Bundesliga.
Dieser Abstieg markiert den sechsten in der Historie des Vereins für den zweifachen deutschen Meister aus Minden. Der Ausgang der Saison gestaltete sich dabei außergewöhnlich spannend.
Letzter Wurf entscheidet über Klassenerhalt
Rechtsaußen Jakub Sterba besaß mit der finalen Aktion der Begegnung die Möglichkeit zum Ausgleich für Minden. Der Versuch des tschechischen Spielers traf allerdings nur das Aluminium des Leipziger Gehäuses. Eine Punkteteilung wäre für den Verbleib Mindens in der Liga ausreichend gewesen.
Hintergrund war der zeitgleiche Misserfolg der HSG Wetzlar, welche ihre Partie zu Hause gegen den neuen deutschen Meister SC Magdeburg mit 30:31 (17:17) abgeben musste. Bei einer identischen Punktzahl von 17:51 entschied daher das bessere Torverhältnis zum Vorteil der Mittelhessen, die sich damit den Klassenerhalt sicherten.
Nachrücker aus der zweiten Liga stehen fest
In der kommenden Spielzeit rücken HBW Balingen-Weilstetten sowie die SG BBM Bietigheim für Leipzig und Minden nach. Durch einen 36:22 (17:19)-Erfolg gegen Bietigheim am Samstag, dem finalen Spieltag, errang Balingen zudem die Meisterschaft in der zweiten Liga. (dpa/red)
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